Frankenberger Grüne lehnen Fracking ab

Frankenberg. Die Frankenberger Grünen befürworten die Förderung von Erdgas als Brückentechnologie – lehnen allerdings die unkonventionelle Methode der Erdgasförderung – das sogenannte Fracking – ab. Nach Einschätzung der Grünen-Stadtfraktion handele es sich um eine Technologie, die erhebliche Risiken für die Umwelt berge und deren Folgen in keinster Weise abschätzbar seien, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Durch das Einbringen der unterschiedlichsten Chemikalien, die teilweise krebserregend sind und in Verdacht stehen Genveränderungen hervorzurufen, steht die Gefahr der Verseuchung unserer wichtigsten Ressource, nämlich unseres Grundwassers, wohl außer Frage“, erklärte Grünen-Fraktionsvorsitzender Uwe Patzer.

Einheitliche Vorgehensweise

Und Helmut Naumann, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, fügte hinzu: „Aus Sicht der Frankenberger Grünen müsste in Deutschland zunächst eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise auf den Weg gebracht werden. Nur so könne verhindert werden, dass einzelne Bundesländer wie zum Beispiel Niedersachsen die entsprechenden Anträge quasi auf Zuruf genehmigen.“

Solange nicht feststehe, welche Umweltschäden mit dieser Technologie verursacht werden, sollte die Bundesregierung ein zweijähriges Moratorium für diese Technologie verhängen, fügte Naumann hinzu. (nh/mam)

Quelle: HNA

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