Informatives und unterhaltsames Jahrbuch für die ganze Familie

„Frankenberger Heimatkalender 2015“ ist erschienen

+
Biber im Frankenberg Land? Diese sensationelle Entdeckung gab es im Januar 2014. In einem Sumpfgebiet sind Spuren eines Bibers entdeckt worden. Naturfreunde sind aus dem Häuschen!.

Frankenberg - Der „Frankenberger Heimatkalender“ ist seit 33 Jahren ein lokaler Bestseller, die neue Ausgabe ist im Bing-Verlag erschienen.

Der aktuelle Heimatkalender ist bereits im Buchhandel sowie in der Geschäftsstelle der Frankenberger Zeitung zu haben. Auf 176 Seiten bietet das Jahrbuch wieder interessanten Lesestoff aus der Heimatgeschichte sowie eine Fülle aktueller Informationen, er ist zudem reich illustriert. Außerdem: Daten und wichtige Adressen aus der Region sowie Wissenswertes aus heimischen Städten, Dörfern und Vereinen. Insgesamt ein unverzichtbares Lese- und Nachschlagewerk für alle, die ihre Heimat lieben - ein Blick auf den Inhalt:

Ein Pionier der Lehrerausbildung war der Frankenberger Professor Friedrich Trost. Am 4. Juli 2015 jährt sich der 50. Todestag des bedeutenden hessischen Pädagogen. Aus dem Leben dieses verdienten Mannes berichtet der pensionierte Rektor Karl-Heinz Hartmann - ein ehemaliger Schüler von Trost.

Heinrich Röser und Heinrich Keil sind zwei unvergessene Frankenberger, die vor allem in der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg von sich reden machten. In bleibender Erinnerung ist das große, auf der Burg aufgeführte Festspiel „Die Bürger von Frankenberg“ aus dem Jahr 1947, für das die beiden Heimatforscher den Stoff und das Textbuch geliefert haben. Mehr dazu von unserem Autor Fritz Neuschäfer.

Vertrieben aus dem Erzgebirge - die Lebensgeschichte des Fleischermeisters Ernst Günzl. Er kam 1946 als Flüchtling aus dem Sudetenland nach Allendorf (Eder). Er begann sofort mit dem Aufbau einer neuen Existenz, wurde ein wohlhabender Mann und starb im Alter von 103 Jahren. Der pensionierte Rektor Walter Sellmann schildert die Erfolgsgeschichte.

Verspätete Denkmalsetzung. Mitglieder des Schmittlotheimer Ortsbeirats setzten am 15. Juni 2001 einen Gedenkstein zur Erinnerung an eine umstrittene Waldrodung. Eigentlich hätte der Stein schon vor 80 Jahren stehen sollen. Doch politische Gründe verhinderten das. Eine interessante Geschichte unseres Autors Walter Zarges.

Im Wald erhängt. Es geht um das ungeklärte Schicksal des polnischen Zivilarbeiters Romuald Kuczynski. Am 26. Oktober 1942 wurde er im Wald bei Ellnrode von der Geheimen Staatspolizei aus Kassel erhängt, die Aufklärung des Falles ist heute kaum noch möglich. Der Historiker Dr. Horst Hecker berichtet über das Geschehene.

125 Jahre Burgwaldbahn. Im Frankenberger Land ist sie derzeit die letzte noch verbliebene Strecke im ausgedünnten Schienennetz der Deutschen Bahn. Für die Streckenerhaltung zeichnet die Kurhessenbahn in Kassel verantwortlich. Um diese Linie nach Marburg ranken sich zahlreiche Anekdoten. Ein Beitrag unseres Autors Reiner Gasse.

800 Jahre Kloster Haina. Als vor acht Jahrhunderten die Mönche des Zisterzienser-Ordnens mit dem Bau des Klosters starteten, hatte die Abtei bereits eine 75-jährige Geschichte hinter sich. Sie beginnt damit, dass Graf Poppo von Ziegenhain für sein Seelenheil ein Kloster gestiftet hat. Der pensionierte Pfarrer Arnd Friedrich berichtet zum Jubiläum über die Begebenheiten in jener Zeit.

Geldschein aus dem Getto. Der Frankenberger Polizeibeamte Manfred Bode fand ein „Erinnerungsstück“ an die Wildunger Jüdin Selma Hammerschlag, die im „Dritten Reich“ das Konzentrationslager Theresienstadt überlebt und danach unverzüglich beim Wiederaufbau der DRK-Arbeit geholfen hat. Sie starb 1960 in den USA. Über ihr Leben berichtet der pensionierte Rektor Karl-Hermann Völker.

Biber im Frankenberg Land? Eine sensationelle Entdeckung im Januar 2014. Ein naturkundiger Apotheker fand in einem Sumpfgebiet untrügliche Spuren eines Bibers. Die Naturschutzbehörde in Kassel und heimische Naturfreunde waren aus dem Häuschen! Doch schon bald wurde es still um den Biber... Unser Autor und Fotograf Gerhard Kalden berichtet.

Der Zweite Weltkrieg und das Frankenberger Land. Vor 75 Jahren begann der Zweite Weltkrieg, entfesselt von Adolf Hitler. Auch das Frankenberger Land wurde von Bombardierungen heimgesucht, im März 1945 marschierten amerikanische Truppen ein. WLZ-FZ-Redakteur Dr. Karl Schilling berichtet eindrucksvoll über die Kriegswirren in der Heimat.

Von Jahr zu Jahr - die reich illustrierte Heimatchronik von Horst Giebel vermittelt Aktualitäten, die inzwischen schon wieder Vergangenheit und damit „erlebte Geschichte“ sind…

Das Sportjahr 2013/14. Der WLZ-FZ Sportjournalist Dirk Schäfer platziert noch einmal - trefflich illustriert - zahlreiche Erfolge und Ereignisse von und mit heimischen Sportlern.

Auch im Heimatkalender 2015: das Kalendarium, Hinweise auf Feste, Märkte und Veranstaltungen, Schulferien, Hundertjähriger Kalender sowie die aktualisierten Verzeichnisse der Behörden und Organisationen sowie der Großgemeinden.

Der „Frankenberger Heimatkalender 2015“ umfasst 176 Seiten und ist im heimischen Buchhandel sowie in der Geschäftsstelle der Frankenberger Zeitung in der Jahnstraße 18 zum Preis von 6,80 Euro zu haben.

Von Horst Giebel

Kommentare