Frankenberger Komödie probt das Boulevardstück „Keine halben Sachen“

Krise im Ferienhotel „Feuerqualle“: Da treffen sich ein paar richtige Schlitzohren, und Nicole hält die ganze Aktion sicherheitshalber mit der Schmalfilmkamera fest. Das Probenfoto zeigt (von links) Harald Rudolph, Renate Göbel, Jana Rühle, Julia Balz und Janne Kesper. Foto: Völker

Frankenberg. Diesmal ist es keine englische Komödie, sondern ein deutsches Boulevardstück - dazu laufen derzeit die Bühnenproben im Atrium der Ortenbergschule auf Hochtouren. „Keine halben Sachen“ heißt das neue Stück von Wolfgang Binder, das sich die Komödie Frankenberg für diesen Herbst ausgesucht hat. Premiere soll am Samstag, 5. November, ab 19 Uhr sein. Der Vorverkauf hat in dieser Woche begonnen.

„Dass wir zum ersten Mal ein deutsches Stück in unser Programm genommen haben, macht für uns einen ganz besonderen Reiz aus“, betont Regisseur Harald Hörl. „Es spielt in den 1970er-Jahren im Großraum Hamburg, und wir haben ganz viele Zeitbezüge, teilweise als Radiomeldungen, mit eingebaut, die vor allem die älteren Zuschauer mit Erinnerungen verbinden werden.“

Und darum geht es im Stück: Das traditionsreiche Hotel „Feuerqualle“ hat schon bessere Zeiten erlebt. Es kriselt, die Gäste bleiben ohne erkennbaren Grund aus und die Bank verweigert die Unterstützung. Der Verkauf erscheint unausweichlich. Auffälliger Kaufinteressent ist der Nachbar Hinnerk Lührs - selbst Hotelbesitzer. Sein anonymer Anruf beim Gesundheitsamt soll ihm den Rest geben. Stammgäste möchten ihr beliebtes Feriendomizil retten, schmieden einen raffinierten Plan. Dann taucht der geheimnisvolle Tobias auf, der mit Ina, der Tochter des Hauses anbandelt. Es drohen turbulente Zeiten…

Für das Frankenberger Publikum verspricht die Boulevardkomödie „Keine halben Sachen“ großes Vergnügen. Zumal auch deshalb, weil es ein Wiedersehen mit bewährten und beliebten Schauspielern gibt. „Wir haben die Gruppe wieder aufgeteilt, nicht alle bekannten Köpfe sind dabei“, gibt Harald Hörl zu bedenken, verweist aber schon jetzt auf den Einsatz der anderen beim nächsten Projekt „Charlys Tante“, mit dem die Komödie Frankenberg im März 2017 ihr 20-jähriges Bestehen feiern will.

Mehr über die einzelnen Darsteller und den Vorverkauf lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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