Frankenberger Schüler bauten Brunnen im Kinderheim in Kenia

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Gut gelaunt: Kinder des Kiaragana-Kinderheims in Runyenjes/Embu sitzen vor dem Gemüseacker. Dazwischen zwei hessische Jugendliche: Rebecka Schwartz aus Marburg (dritte von rechts), daneben Bobbi-Jo Brown.

Frankenberg. Eine Foto-Ausstellung, die ab 1. März in der Marburger Kunstoase zu sehen ist, zeigt Bilder einer Reise, die drei Frankenberger Schüler zu einem Kinderheim unternommen haben.

Juli 2013, mitten in der Serengeti. Dass die Hyänen in unmittelbarer Nähe des Zeltplatzes heulen, hört Tarek Schelberger nicht. Der 18-jährige Schüler aus Frankenberg schläft seelenruhig. Er ist zu erschöpft von den Strapazen des Tages, um auf die Geräusche zu achten.

Tarek ist zusammen mit seinen Freundinnen Bobbi-Jo Brown (15) und Sophia Rau (16) für 16 Tage nach Afrika geflogen. Nicht zur Erholung, sondern um zu arbeiten. Die drei Jugendlichen aus dem Frankenberger Land helfen im Kiaragana-Kinderheim in Runyenjes im Osten von Kenia.  Brunnen bauen, Wasser schleppen, Wände streichen, Bananenbäume pflanzen, Fahrräder reparieren und mit den Kindern spielen - all diese Aufgaben erledigen die Jugendlichen hier.

Impfung gegen Tollwut

Neugierig: Ein kleiner Junge im Massai-Dorf bestaunt die Uhr von Tarek Schelberger

Der Marburger Entwicklungshilfe-Verein „I see“ hat die Jugendlichen zu einem „Youth Camp“ eingeladen. Für den Flug müssen die Jugendlichen selbst bezahlen, die restlichen Kosten übernimmt der Verein. Die Teilnehmer müssen sich impfen lassen, gegen Hepatitis A und B, Malaria und Tollwut. Nach einigen vorbeitenden Arbeitstreffen geht die Reise los.

Im Kinderheim angekommen, werden die Europäer von den Kindern liebevoll begrüßt. Die Kinder singen ein Willkommenslied, nehmen die Jugendlichen an die Hand und helfen ihnen, ihr Gepäck zu tragen. Sophia Rau ist überwältigt.

Von Marc Hörcher

Was die drei Schüler sonst noch in Afrika erlebt haben, lesen Sie in der Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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