Frankenberger Uferstraße soll Promenade werden

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Uferstraße: Bis Mitte 2019 will die Stadt Frankenberg die Uferstraße umbauen, unter anderem mit einer Uferpromenade.

Frankenberg. Die Uferstraße soll schöner werden: Bürgermeister Rüdiger Heß strebt eine Neugestaltung mit Öffnung zur Eder bis 2019 an. Am Weißen Geländer soll ein Kreisel gebaut werden.

Die Stadt Frankenberg macht sich weiter schick und attraktiv für die Zukunft: Nach der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes und der Fußgängerzone sowie dem Neubau des Wasserparks mitten in der Stadt soll nun die Uferstraße entlang der Eder neu gestaltet werden - konkret zwischen dem Weißen Geländer in der Bottendorfer Straße und der Wilhelmstraße.

Früher war die Uferstraße einmal Bundesstraße, jetzt ist sie Stadtstraße. Das Zeitfenster für das Projekt steht bereits: Nach den Vorstellungen von Bürgermeister Rüdiger Heß soll der Ausbau der Uferstraße mit Öffnung zur Eder schon bis Mitte 2019 abgeschlossen sein.

Förderantrag ist gestellt 

„Ein Förderantrag aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierugsgesetz in Höhe von 8,2 Millionen Euro ist bereits auf den Weg gebracht worden“, berichtete Heß auf HNA-Anfrage. Mit den Feinplanungen sei aktuell aber erst begonnen worden. Zu den Kosten wollte der Bürgermeister daher noch keine Angaben machen. Nach seinen Worten soll im Zuge des Projekts im Kreuzungsbereich Bottendorfer Straße/Hainstraße am Weißen Geländer auch ein Kreisel gebaut werden - auch in Zusammenhang mit dem Neubau des dort geplanten DRK-Seniorenzentrums. Der Spatenstich dafür soll im kommenden Frühjahr erfolgen.

Uferstraße mit Streifen 

Für die Uferstraße stellt sich der Bürgermeister in Richtung Richtung Stadtausgang bis zur Kanton-Brou-Straße fünf Verkehrsstreifen vor: (von rechts) Gehweg, Parkstreifen, Fahrbahn, Parkstreifen, Uferpromenade mit unmittelbarem Zugang zur Eder. Die Leitplanken in der Uferstraße und die Geländer zur Eder hin sollen dann verschwinden. Schon 2002 hatte es einen solchen Vorschlag für die Umgestaltung der Uferstraße bei einem Ideenwettbewerb für Architekten gegeben. „Die Uferstraße soll in voller Länge eine Fahrbahnbreite bekommen wie jetzt im Bereich des Wasserparks“, beschrieb Heß die Pläne.

Weitere Öffnung zur Eder 

„Wir haben für die Stadtentwicklung einen Gesamtplan. Wir wollen die Stadt zur Eder öffnen“, machte der Bürgermeister deutlich: Mit der Fußgängerzone und dem Wasserpark sei gestartet worden, jetzt solle das Konzept über Bremer Straße und Uferstraße bis zur Eder fortgesetzt werden. Heß: „Auch damit wollen wir die Aufenthaltsqualität und die Verweildauer der Menschen in der Stadt weiter verbessern.“

Ziel sei es auch, die Anzahl der Parkplätze in der Uferstraße zu erhalten. Geplant sei auch eine bessere Anbindung der Parkplätze auf der Wehrweide an die Innenstadt. „Die Menschen sollen nicht mehr durch die Unterführung gehen müssen, diese dunkle Ecke soll verschwinden“, kündigte der Bürgermeister an. Das müssten die Planer aber noch gestalten.

Attraktion Wasserpark 

Am 29. Oktober vergangenen Jahres eingeweiht, habe sich der neue Wasserpark in der kurzen Zeit zu einer neuen Attraktion in der Stadt entwickelt, merkte Heß in Zusammenhang mit den städtebaulichen Projekten an: „Der Wasserpark wird von den Menschen und vor allem auch von Familien als Aufenthaltsort sehr gut angenommen.“ (mjx)

Quelle: HNA

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