Frau fuhr mit Auto über Steine - Lange Ölspur

Herzhausen/Harbshausen. Eine Autofahrerin ist auf der Kreisstraße zwischen Herzhausen und Harbshausen über herab gestürzte Steine gefahren und hat sich dabei die Ölwanne aufgerissen. Die Feuerwehren aus beiden Orten brauchten fast zwei Stunden, um die Spur abzustreuen.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei war die Mercedesfahrerin am späten Sonntagvormittag von der Bundesstraße 252 kommend auf der Kreisstraße 59 nach Harbshausen gefahren. Auf der Strecke lagen Steinbrocken, die vom Hang hinunter gefallen waren. Die Steine hätten die Ölwanne des Wagens aufgerissen, wodurch der Schmierstoff auf die Fahrbahn lief. In Harbshausen blieb das Auto liegen und musste abgeschleppt werden.

Der Abschleppunternehmer erkannte auf der Anfahrt nach Harbshausen, dass sich eine längere Ölspur gebildet hatte, und informierte die Polizei. Diese ließ über die Leitstelle die Feuerwehr anfordern. Zunächst wurden gegen 13.50 Uhr die Einsatzkräfte aus Harbshausen angefordert, diese riefen die Kameraden aus Herzhausen zur Verstärkung.

Unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk streuten die insgesamt 15 Feuerwehrleute die Kreisstraße aus beiden Richtungen ab. Betroffen war ein etwa 1,4 Kilometer langer Abschnitt. Nach etwa einer Stunde und 45 Minuten war das Bindemittel wieder aufgenommen und die Gefahr gebannt.

Im Winter kommt es rund um den Edersee immer wieder vor, dass sich aus Steilhängen Steine lösen und auf die Fahrbahnen stürzen. Betroffen ist hin und wieder die Bundesstraße 252 zwischen Schmitt- und Kirchlotheim. Die Polizei appelliert an die Verkehrsteilnehmer, in diesen Abschnitten besonders achtsam zu fahren.

www.112-magazin.de

Quelle: HNA

Kommentare