Frühstückstreffen für Frauen in Frankenberg

Frauen frühstücken ein letztes Mal

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Petra Eckel dankte den Mitarbeiterinnen, die von Anfang an in der Organisation mitgearbeitet haben: Kristina Klatt, Iris Schnell, Silke Schneider und Gisela Leinweber (von links).Fotos: Scholl

Frankenberg - 130 Frauen sind beim letzten Frühstückstreffen in der Frankenberger Ederberglandhalle zusammengekommen. Sie genossen frische Brötchen, Käse, Marmelade und einen Vortrag über Mut.

„Frühstückstreffen für Frauen - ein Begriff, der im Laufe der letzten 18 Jahre in ihre und unsere Köpfe und Herzen gekommen ist. Man weiß, wovon man spricht“, sagte Koordinatorin Kristina Klatt zur Begrüßung. „Und ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Begegnungen wir im Laufe der letzten Jahre miteinander hier und dort an verschiedenen Orten hatten“. 130 Frauen begegneten sich auch jetzt wieder. Beim letzten Frühstückstreffen in Frankenberg diesmal an frühlinghaft dekorierten runden Tischen in der Ederberglandhalle.

Neben dem Frühstück stand auch wieder ein Vortrag auf dem Programm: Christiane Rösel aus Lahntal referierte zu dem Thema „Nur Mut - damit das, was sein soll, auch sein wird“. Dazu ergaben sich angeregte Gespräche an den Tischen.

Letztmalig hatte das Team um Koordinatorin Kristina Klatt zum Frühstückstreffen eingeladen. Lebenshilfen wollte das Team den Frauen durch die vielseitigen angebotenen Themen geben. Dazu gehörten 18 Jahre lang ein gutes Frühstück, das Gespräch untereinander, ein ansprechender Vortrag und die Weitergabe der Liebe zu Jesus.

Der Helferkreis um die Organisatorin wird immer kleiner. Außerdem kommen laut Klatt immer weniger Frauen zum Frühstück. Deswegen geben die Organisatorinnen das Angebot nun auf.

Kristina Klatt und Gisela Leinweber erinnerten während des letzten Frühstücks mit einer selbstgestalteten Schriftrolle an die Zeit der Frühstückstreffen in Frankenberg. Das erste Frühstückstreffen fand am 20. Mai 1995 statt mit dem Thema „Heute leben - trotz gestern und morgen“. Von 1995 bis 2012 freuten sich die Organisatorinnen über insgesamt 8625 Besucher an 958 Tischen mit frischen Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, Butter, Kaffee und Tee. Einige der damaligen Themen lauteten: „Von der Macht der Gedanken“, „Achterbahn der Gefühle“, „Brauchen Kinder Grenzen“, „Coole Kids brauchen mutige Eltern“, oder „Aus Steinen im Weg Brücken bauen“ und „Das Leben ist einfach nicht fair“.

Von Anfang an gehörten Kristina Klatt, Gisela Leinweber, Silke Schneider und Iris Schnell zum Helferteam der Frankenberger Frühstückstreffen. Petra Eckel, Koordinatorin der ersten Stunde, überreichte ein Dankeschön an die vier Frauen für ihr langjähriges Engagement. Reinhard Keller spielte auf dem Klavier eine kleine Erinnerungsmelodie aus den ersten Jahren mit dem Refrain „Seid fröhlich in der Hoffnung“. Kristina Klatt und Gisela Leinweber hatten Zitate passend zum Thema Mut rausgesucht wie etwa „Mut beruht vor allem auf dem Willen, ihn zu haben“ oder „Der Mut ist wie ein Regenschirm. Wenn man ihn am dringendsten braucht, fehlt er einem“.

Frauen, die weiterhin ein Frauenfrühstück besuchen möchten, können am Samstag, 23. Februar 2013 in der Burgberghalle in Battenberg mitessen. Birgit Fingerhut referiert über „Die Macht der Gedanken“.

Am Samstag, 16. Februar, sind Interessierte Frauen ab 15 Uhr eingeladen zu einem Gang durch die Passion Jesu. Stationen aus der Zeit Jesus werden dann auf dem Burgberg in Frankenberg erwandert. Der gemeinsame Abschluss findet im evangelischen Gemeindehaus auf der Burg statt. Der Treffpunkt ist vor der Liebfrauenkirche in Frankenberg. Im Foyer der Ederberglandhalle konnten sich die Frauen über weitere Veranstaltungen informieren. Auch ein Büchertisch lud zum Stöbern und Kaufen ein.

(sch)

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