Stadtpokal der Feuerwehren: Damenteam aus Viermünden auf dem ersten Platz

Frauen räumen Titel ab

Mit Trainer und Cheerleader: Die Viermündener Feuerwehr beteiligte sich zum ersten Mal in der Geschichte der Stadtpokalwettkämpfe mit einer reinen Damenmannschaft - und gewann auf Anhieb. Im Bild vorne von links: Janina Seibel, Julia Paulus, Jenny Seibel, Annika Mann, Katrin Röhle, Anna Battefeld, hinten von links: Jörg Paulus, Björn Kruppa, Meike Kroll und André Diehle. Foto: Battefeld

Friedrichshausen. Die Viermündener Feuerwehrfrauen waren schon durch ihre pinkfarbenen T-Shirts mit der Aufschrift „Frauen an den Brand-Herd“ ein Hingucker. Noch mehr überzeugte die einzige reine Damenmannschaft aber durch ihre hervorragenden Leistungen: Die sechsköpfige Staffel lieferte eine fehlerfreie praktische Übung ab und erzielte mit 97,82 Prozent den ersten Platz im Wettkampf um den Stadtpokal der Frankenberger Feuerwehren.

Es sei das erste Mal in der Geschichte der Stadtpokalwettkämpfe, dass eine reine Frauenmannschaft angetreten sei, betonte Stadtbrandinspektor Martin Trost am Rande der Siegerehrung gegenüber der HNA.

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse kannte der Jubel der Viermündener Mannschaft keine Grenzen: Freudestrahlend lagen sich die jungen Frauen mit ihren „Trainern“ und „Cheerleadern“ in den Armen - und es flossen auch ein paar Tränchen.

Es flossen ein paar Tränchen

Grund zur Freude hatten auch ihre männlichen Kollegen, die als Viermünden III und Viermünden II den zweiten und dritten Platz belegten. Dahinter folgten die Staffeln aus Geismar, Friedrichshausen, Willersdorf, Frankenberg, Wangershausen, Haubern und Dörnholzhausen.

Vor den kritischen Augen der Wertungsrichter Karl-Heinz Bornscheuer, Erich Clemens, Klaus Born und Bernd Hallenberger hatten die in Friedrichshausen teilnehmenden Mannschaften eine Löschübung absolviert und in einem schriftlichen Teil feuerwehrtechnische Fragen beantwortet.

Bei der anschließenden Siegerehrung und Pokalübergabe waren auch der Friedrichshäuser Ortsvorsteher Günther Ullrich und der Frankenberger Bürgermeister Rüdiger Heß vor Ort, um den erfolgreichen Wettkampfteilnehmern zu gratulieren. „Es ist wichtig, dass es solche Wettkämpfe gibt - alle sind Gewinner“, betonte Rüdiger Heß, dem insbesondere auch die pinken T-Shirts der Viermündener Feuerwehrfrauen ins Auge gefallen waren.

„Ich finde es toll, was die Mädels anhaben“, meinte er schmunzelnd. Er freue sich darüber, dass sie als reine Damenmannschaft angetreten seien.

Günther Ullrich bedankte sich bei allen, die teilgenommen hatten: „Es ist nicht selbstverständlich, dass man eine Mannschaft stellen kann“, hob Ullrich hervor.

Für die Friedrichshäuser Bürger sei es interessant gewesen zu verfolgen, was die Feuerwehren heute so alles leisten müssten.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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