Hanf im Keller: Verfahren eingestellt

Frankenberg. Als die Polizei klingelte, waren die Hanf-Pflanzen schon weg. Das Verfahren gegen den 24-Jährigen aus dem Altkreis ist am Donnerstag vor dem Amtsgericht Frankenberg eingestellt worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, zwischen Juli und August 2010 in seinem Zimmer sowie im Keller des Elternhauses zwei Cannabis-Pflanzen angebaut zu haben – ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Zwar äußerte sich der Angeklagte nicht vor Gericht, im Vorfeld hatte er jedoch angegeben, zwei Cannabis-Pflanzen, die er im Haus seiner Eltern angebaut hatte, einen Tag vor der Durchsuchung weitergegeben zu haben. Dies bestätigte ein Polizeibeamter aus Korbach, der als Zeuge geladen war.

„Als wir in seinem Zimmer waren, fanden wir nur einen mit Alufolie ausgekleideten Wäscheschrank und zwei leere Blumentöpfe“, sagte der Polizist. In einem kleinen Kellerraum unter der Treppe habe sich ein ähnliches Bild geboten.

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Quelle: HNA

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