Freiwilligendienst: Es fehlen noch Stellen

Waldeck-Frankenberg. Vor einem Jahr wurde der Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) eingeführt. Er sollte die Lücke stopfen, die der weggefallene Zivildienst hinterließ.

In Waldeck-Frankenberg hat das nicht überall geklappt. Grund: Die Mittel sind gedeckelt. Das Geld reicht nur für eine begrenzte Anzahl an Freiwilligen. So bekamen nicht alle Institutionen, die sie benötigt hätten, Helfer ab.

„Das ist wirklich bedauernswert. Wir hätten gerne einige Freiwillige gehabt“, sagt Gerd Brückmann, Geschäftsführer beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Waldeck-Frankenberg. „Es gab auch Bewerbungen, aber bevor wir jemanden einstellen konnten, kam die Haushaltssperre vom Bund.“ Brückmann hofft, dass es in Zukunft klappen wird, wenn wieder Mittel zur Verfügung stehen.

Beim Lebenshilfewerk im Landkreis sieht es ähnlich aus. „Wir waren zu Beginn begeistert. Aber Anfang 2012 haben wir dann gemerkt, dass wir leider nicht so viele Freiwillige einstellen können, wie wir gerne hätten“, sagt Christoph Hille, Leiter des Fachbereichs Arbeit beim Lebenshilfewerk Waldeck-Frankenberg. Hier arbeiten derzeit neun Freiwillige.

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Quelle: HNA

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