Brandschutzerziehung im Frankenauer Kindergarten

Freude über Fahrt im Feuerwehrauto

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Frankenau - Vier Tage lang haben die Kinder der Frankenauer Kita die Brandschutzerziehung vom stellvertretenden Stadtbrandinspektor Stefan Maurer besucht.

„Ich freue mich wirklich das ihr so super mitgemacht und zugehört habt. Es war wirklich spaßig mit euch“, sagte Stefan Maurer zum Abschluss der Brandschutzerziehung. Die Kinder der Kindertagesstätte sind von Montag bis Donnerstag täglich eine Stundelang bei der Feuerwehr über die Gefahren eines Feuers unterrichtet worden.

Schon im 17. Jahr veranstalten der Kindergarten und die Frankenauer Feuerwehr die Brandschutzerziehung. Die Feuerwehr ist aber nicht die einzige Institution die den Kindern hilft, den Alltag besser zu verstehen und Gefahren zu vermeiden. Polizeibeamte unterrichten die Kinder über den Straßenverkehr, wann sie über eine Ampel gehen dürfen und was ein Zebrastreifen ist. Mitarbeiter der Apotheke nehmen alle zwei Jahre teil. Sie erklären den Kindern, was bei Husten und Schnupfen zu tun ist und warum sie keine Angst vorm Arzt haben müssen.

Bei der Brandschutzerziehung erklärte Stefan Maurer, wie ein Notruf aufgegeben wird und wann ein Notruf getätigt werden muss. Mit Hilfe von zwei Telefonen simulierten er und die Kinder einen Notruf. Die Kinder hatten dazu die Aufgabe bekommen, ihre Adresse auswendig zu lernen.

Wie Feuer entsteht

Dann lernten die Kinder, wie ein Feuer entsteht und was man dagegen unternehmen kann. Dabei haben sie in einem Film gesehen, wie sich die kleine Flamme einer Kerze in kurzer Zeit zu einem Brand entwickelt hat. Mit einer echten Kerze zeigte Maurer, wie man ein Feuer ersticken kann. Er stülpte ein Glas über die Kerze und löschte die Flamme. Am Mittwoch haben die Kinder dann gelernt, worauf sie zuhause aufpassen müssen - zum Beispiel beim Umgang mit Elektrogeräten, Kerzen in Zimmern, der Bedienung von Lampen und vieles mehr.

Zum Abschluss zeigte Stefan Maurer, was in seinem Feuerwehrauto steckt. Er demonstrierte, in welchen Fällen man die Kettensäge benötigt und zeigte ihnen den Brandschutzanzug, der außen wie silberne Folie aussieht, und legte ihn auch an. „Roboter! Ein Roboter!“, riefen die Kinder im Chor.

Geschenke zum Abschluss

Maurer zeigte auch die verschiedensten Werkzeuge wie Spaltaxt, Bolzenschneider und weitere Ausrüstungsteile der Feuerwehrmänner. Eine letzte Aufgabe hatte der stellvertretende Stadtbrandinspektor zum Abschluss noch für die Kinder parat. „Wenn ihr zuhause seid, müsst ihr auf eure Eltern und Geschwister aufpassen und erinnert euch an das, was ich euch in den letzten Tagen beigebracht habe“, sagte er.

Als die Kinder erfuhren, dass sie im Feuerwehrauto zurück zum Kindergarten gefahren würden, war die Freude groß. Dort erhielten die Kinder eine Urkunde für die Teilnahme an der Brandschutzerziehung, sowie Malbücher und Buntstifte.

Von Lukas Scheerer

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