Neuer Mannschaftstransporter für Feuerwehr in Haine

Freude über leuchtend roten Kleinbus

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Bürgermeister Claus Junghenn, Wehrführer Achim Lenz, Gemeindebrandinspektor Horst Huhn, Vorsitzender Jörg Reese und Christian Briel vom Autohaus Briel präsentieren stolz den neuen Mannschaftsbus der Hainer Feuerwehr.Foto: Mark Adel

Allendorf-Haine - Beim Einsatz reicht das Löschfahrzeug nicht, um die 23 Aktiven zu transportieren - ein Bus ist deshalb unverzichtbar für die Hainer Brandschützer.

Auch die 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die Kinder aus der Bambiniabteilungen benötigen den Transporter. Als im vergangenen Jahr klar wurde, dass eine Reparatur des 18 Jahre alten VW-Busses nicht mehr wirtschaftlich ist, traten die Feuerwehrleute an Bürgermeister Claus Junghenn heran – der befürwortete ebenso wie das Gemeindeparlament den Kauf eines neuen Fahrzeugs.

Am Freitag übergab Junghenn den Schlüssel für den 125 PS starken Ford Transit an den Vorsitzenden Jörg Reese. Der berichtete, dass nicht nur die vielen Defekte für einen Ersatz gesprochen hätten: Wegen Überladung hatten die Mitglieder den neunten Sitz ausbauen und einen Teil der Ausrüstung entfernen müssen. Der neue Ford hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen und damit 700 Kilogramm mehr als der alte Bus.

Eigentlich musste es für die Wehr gar kein Neufahrzeug sein. Bei der Recherche im Internet stellten die Brandschützer allerdings fest, dass der neue Ford nur unwesentlich teurer ist als ein Gebrauchtbus. Beim Battenfelder Autohaus Briel bestellte die Gemeinde deshalb den neuen Transporter für 30.000 Euro. 5000 Euro trägt der Feuerwehrverein.

Nach der Auslieferung wurde der Bus in einer Kasseler Firma zum Feuerwehrauto umgerüstet. „Es war das erste Einsatzfahrzeug in der Gemeinde mit Digitalfunk“, berichtete Jörg Reese. Inzwischen seien alle Feuerwehrwagen mit neuen Geräten ausgestattet.

Claus Junghenn freute sich vor allem über die vielen jugendlichen Mitglieder, die die Fahrzeugübergabe verfolgten. Das zeige, dass der Kauf eine richtige Entscheidung gewesen sei. Die Ausstattung der Feuerwehren gehöre zu den Pflichtaufgaben der Kommune. Anders als bei anderen Themen, gebe es dazu keine Diskussionen in der Gemeindevertretung, sagte Junghenn. Die gute Ausrüstung trage auch zur Motivation der Feuerwehrleute bei, sagte Junghenn.

Die Feuerwehr lud ihre Gäste im Anschluss an die Schlüsselübergabe zu Getränken und einen Imbiss ein, außerdem konnten die Besucher den Bus anschauen. Neben den Mitgliedern waren auch Vertreter der anderen Feuerwehren der Gemeinde, Parlamentschef Norbert Bötzel und Christian Briel vom Autohaus Briel gekommen. (da)

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