Landrat Dr. Kubat übergab Fahrzeug mit Anhänger an Jugendverkehrsschulen

Freude über neues Auto

Schlüsselübergabe: (von links) Landrat Reinhard Kubat übergibt den Schlüssel des neuen Fahrzeugs für die Jugendverkehrsschule an den Chef der Polizei im Landkreis, Hubertus Hannappel. Mit dabei sind Friedhelm Pfuhl, Fachbereichsleiter Schule Bildung und Sport, Pierre Brandenstein, Schulelternbeiratsvorsitzender, Christiane Lücke, Schulleiterin der Wigand-Gerstenberg-Schule, Heiko Begert vom Fachdienst Schulen und Ferdinand Hagenbach von der Ortsverkehrswacht Frankenberg. Foto: Schäfer

Frankenberg. Die beiden Jugendverkehrsschulen im Landkreis haben ein neues Fahrzeug nebst Anhänger zur Verfügung gestellt bekommen. Landrat Dr. Reinhard Kubat übergab das Gefährt an den Chef der Polizei im Landkreis, Hubertus Hannappel. Mit dem rund 52 000 Euro teuren Wagen fahren Polizeibeamte an Schulen, um Kinder auf eine selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr vorzubereiten.

Landrat Kubat lobte die Arbeit der Beamten an den Schulen, an der jährlich über 2000 Kinder teilnehmen. Dass hier nicht nur die Verkehrsregeln, sondern auch die Sicherheit im Vordergrund stehe, sei wichtig.

Hubertus Hannappel betonte das Engagement der Polizisten, die schon seit Jahren in die Schulen gingen und mit ihrer Arbeit den Straßenverkehr für dessen jüngste Teilnehmer sicherer machen würden.

Das bestätigte auch Ferdinand Hagenbach von der Ortsverkehrswacht Frankenberg. „Die Arbeit an den Schulen begann 1971, weil damals bundesweit über 2300 Kinder bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen“, erinnerte Hagenbach. Inzwischen sei die Zahl auf immerhin 104 zurückgegangen.

Pädagogisch ausgebildet

Vier Polizeibeamte, mit spezieller pädagogischer Ausbildung, kommen mit dem Fahrzeug an die Schulen, um einen Grundstein für verkehrsgerechtes Verhalten zu legen. Mit Hilfe elektrischer Ampelanlagen und Straßenschildern wird auf Schulhöfen oder in Turnhallen realitätsnah geübt. Die ersten drei Übungseinheiten absolvieren die Kinder mit Fahrrädern, die von der Polizei zur Verfügung gestellt werden. 24 Räder passen insgesamt in den neuen Wagen und den Anhänger. „Danach bringen die Kinder ihre eigenen Fahrräder mit“, erklärt Karl-Heinz Schmidt von der Jugendverkehrsschule. „Wir schauen dann gemeinsam, ob sie verkehrssicher sind.“

Anschließend folgen zwei Übungseinheiten im Straßenverkehr. Das Übungsprogramm endet mit einer Prüfungsfahrt und der Ausgabe eines Fahrradpasses an alle Teilnehmer.

Von Moritz Schäfer

Quelle: HNA

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