1000-Jahr-Feier

Fröhlicher Auftakt zum Dorfjubiläum in Ellershausen

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Geburtstagsgeschenke: (von links) Ortsvorsteher Ulrich Metz freute sich über 1000 Euro und eine Luftaufnahme von Ellershausen. Hier mit dem Ertsen Stadtrat Norbert Geisler, den Magistratsmitgliedern Ortwin Bauch und Burkhard Wucherpfennig, Festausschussvorsitzendem Manfred Kaufmann sowie Bürgermeister Björn Brede. Um alle Personen auf dem Foto zu sehen, dieses bitte in voller Größe ansehen.

Ellershausen. Fröhlich sind die Ellershäuser in die Feierlichkeiten zu ihrem Dorfjubiläum 1000 Jahre Ellershausen gestartet. 

Das Fest wird am Sonntag mit einem stehenden Festzug einen glanzvollen Höhepunkt finden.

Im Mittelpunkt des von Julia Röse und Julia Fackiner moderierten Kommersabends standen die Eröffnungsrede des Festausschussvorsitzenden Manfred Kaufmann sowie Grußworte und Gratulationen der Ehrengäste. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Männergesangverein Ellershausen und dem Holzbläserquartett „Livijamo“.

Hervorgehoben wurde vor allem der ausgeprägte Gemeinschaftssinn der Einwohner des Jubiläumsdorfes, das am 29. Juni 1016 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

„Ellershausen ist ein alter, aber junggebliebener Ort“, sagte Manfred Kaufmann. Die vielen Veranstaltungen im Vorfeld zeugten von der Lebendigkeit. Dadurch sei die Gemeinschaft weiter gestärkt worden. „Auf all das Erreichte können wir zu Recht stolz sein“, so der Festausschussvorsitzende, der mit 30 ehrenamtlichen Mitstreitern knapp drei Jahre auf die Feierlichkeiten hingearbeitet hat.

„Dieses Jubiläum bringt uns auch unserer Vergangenheit näher“, sagte Kaufmann. „Feiern, gemeinsam erinnern und vorausschauen“ - so würde er das Motto des Festes beschreiben.

„Einen Millenium-Geburtstag - wann erlebt man das schon mal?“, fragte Frankenaus Bürgermeister Björn Brede. Der „Geist“, der in Ellershausen herrsche, sei in den letzten Monaten noch mal gewachsen, lobte er und dankte allen beteiligten Helfern.

„Ellershausen wird wohl nie so gut da gestanden haben wie heute“, merkte Landrat Dr. Reinhard Kubat an und erinnerte an die Vergangenheit mit Pest und Kriegen. Die Menschen seien selten frei gewesen. Jetzt erlebe er Ellershausen als „blühenden Ort“.

Von Susanna Battefeld

Was die ehemaligen Frankenauer Bürgermeister Hans-Herwig Peter und Rainer Peterka über den Ort sagten, das lesen Sie in der gedruckten Samstagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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