Frohnhäuser buddeln 650 Meter langen Graben für Glasfaserkabel

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Griffen zur Schaufel, um ein Leerrohr für einen schnellen Internet-Anschluss zu verlegen: Viele freiwillige Helfer der Frohnhäuser Vereinsgemeinschaft um Ortsvorsteher Bernd Strieder (vorne links).

Frohnhausen. Probleme löst man in Frohnhausen mit vereinten Kräften. Und wenn Ortsvorsteher Bernd Strieder zum Arbeitseinsatz ruft, ist die Vereinsgemeinschaft mit Hacke und Schaufel zur Stelle. Jüngstes Beispiel ist die Versorgung des Dorfes mit schnellem Internet.

Nach langen Verhandlungen ging es am Ende um eine Strecke von 650 Metern von einem Knotenpunkt in der Feldgemarkung bis zur Ortslage. Mit Unterstützung des städtischen Bauhofes haben 35 freiwillige Helfer aus Frohnhausen zwei Tage lang gebuddelt und gebaggert, was das Zeug hält, um einen langen Graben auszuheben und dort ein Leerrohr zu verlegen, damit die Leitung nicht oberirdisch verlaufen muss.

Durch dieses Rohr wird später das Glasfaserkabel geschossen, das das herbeigesehnte schnelle Internet ins Dorf bringen wird. Für die Dorfbewohner war klar, dass das Kabel aus Gründen der Versorgungssicherheit unter die Erde soll. Im Oktober soll das schnelle Internet in Frohnhausen freigeschaltet werden.

Nachdem sich Bürgermeister Heinfried Horsel mit dem Landkreis für den Anschluss von unterversorgten Orten stark gemacht hatte, kam es zu einer Ausschreibung. Diese hat die Telekom gewonnen. Das Unternehmen hatte bereits zwischen Frankenberg und Biedenkopf ein Glasfaserkabel sowie ein zusätzliches Leerrohr verlegt. Das Leerrohr war die Grundvoraussetzung für ein weiteres Glasfaserkabel in Richtung Frohnhausen.

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Quelle: HNA

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