Battenberg

Frohnhausen hat die Zukunft im Blick

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- Battenberg-Frohnhausen (da). Kirche, Dorfgemeinschaft, Natur und vieles mehr: Die Bewertungskommission zeigte sich am Mittwoch beeindruckt von ihrem Besuch in Frohnhausen.

Mit etwas Verspätung war die Gruppe um Sigrid Göbel am Nachmittag an der Kirche eingetroffen. Zuvor war die Jury in Wiesenfeld gewesen. Dennoch: „Wir haben keinen Stress, Frohnhausen ist für heute der letzte Ort“, sorgte Göbel für Entspannung bei den Frohnhäusern. Die waren gestern zahlreich in die Kirche gekommen, um die Kommission zu begrüßen. Bernd Strieder und Klaus Hallenberger stellten das Dorf vor und erklärten, dass Frohnhausen 413 Einwohner hat und die Gemarkung 808 Hektar groß ist. Pfarrerin Michaela Frischholz informierte über die Kirche, die als ältestes Gotteshaus im oberen Edertal gilt. Der Posaunenchor umrahmte die Begrüßung. Vor der Kirche begutachtete die Kommission den Kräutergarten und informierte sich über den Posaunenchor. Über den Friedhof ging es zum Forsthaus. Unterwegs präsentierten die Frohnhäuser stolz die Aussicht, die bei gutem Wetter bis zum Vogelsberg reicht. Elf Betriebe bieten immerhin 42 Arbeitsplätze. Siegfried Stute erläuterte die Geschichte des Forsthauses und stellte Besonderheiten der Pflanzenwelt vor. Weiter ging der Weg vorbei an schmucken Fachwerkhäusern zum Dorfgemeinschaftshaus und zur Jugendfeuerwehr. Um junge Familien im Dorf zu halten, hat die Stadt Battenberg ein Förderprogramm aufgelegt, berichtete Bürgermeister Heinfried Horsel. In Frohnhausen seien bislang drei Sanierungen von Wohnhäusern gefördert worden. An der Halle der Vereinsgemeinschaft informierte Klaus Hallenberger über die Entwicklung der Gemeinschaft. Auch die Jugendfeuerwehr präsentierte sich und ihren am vergangenen Wochenende gewonnenen Stadtpokal. Bis zum 10. September müssen die Frohnhäuser sich gedulden, dann wird das Ergebnis bekannt gegeben.Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 17. August

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