Frühere Frankenberger Totenkirche: Ein Engel kehrt zurück

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Für kurze Zeit vereint: Der erste von vier Engeln aus der ehemaligen Frankenberger Totenkirche (zweite Figur von rechts) kehrte jetzt restauriert ins Kreis-Heimatmuseum zurück. Restaurator Winfried Schurm (Mitte) hat ihn aufgearbeitet, Heiner Wittekindt und Hans Papenfuß freuten sich über das schmuckvolle Exponat.

Frankenberg. Ein Engel kommt, ein Engel geht – allmählich erhalten die musizierenden Himmelsboten aus der früheren Frankenberger Totenkirche im Kreis-Heimatmuseum ihre ursprüngliche barocke Schönheit wieder.

Der Restaurator Winfried Schurm (Wolfhagen) brachte jetzt die erste von ihm aufgearbeitete Engelsfigur ins Kloster Sankt Georgenberg zurück. Der Frankenberger Familie Karl Schwaner ist es zu verdanken, dass die vier Engel aus der 1731 erbauten Totenkirche am Linner Tor dem ersten großen Abriss-Sturm der Frankenberger Altstadtsanierung nicht zum Opfer fielen, sondern von ihr privat erworben und später dem Heimatmuseum übergeben wurden.

Die Kapelle diente bis zu ihrem Abriss 1970 im Winter und während der Innenrenovierungsarbeiten der Liebfrauenkirche auch als gottesdienstlicher Raum. Dabei fiel der Blick der Gemeinde auf die vier Instrumentenengel zu beiden Seiten der Kanzel.

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Quelle: HNA

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