Frankenberg

Im Frühling die Frostschäden beheben

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- Frankenberg (rou). Die Krokusse blühen, der Frühling ist da und damit auch die Zeit, die im Winter durch harten Frost entstandenen Schäden an den städtischen Straßen zu beheben. Allein in den Ortsteilen investiert Frankenberg 240 000 Euro.

Seit Jahren präsentiert sich das städtische Straßennetz in einem bemitleidenswerten Zustand. Es gibt Abschnitte in der Kernstadt und den Stadtteilen, in denen die Stadtstraßen einem Slalomparcours ähneln: Grund sind die Schlaglöcher und Wellen, die zum dauerhaften Test der Stoßdämpfer führen. Erkannt haben die Stadtoberen das Problem, lange Zeit fehlte es hingegen an Geld, um die „Löcher“ zu flicken.

Rund 150 000 Euro investierte Frankenberg in der Vergangenheit jährlich in die Sanierung, zu wenig, wie das Stadtbauamt, Bürgermeister Christian Engelhardt und die Stadtverordneten im vergangenen Jahr befanden. Sie erhöhten die Grundsteuer B, um die Mehreinnahmen für die Straßenunterhaltung zu verwenden. Für dieses Jahr sieht der Haushalt einen Ansatz von 250 000 Euro vor.

Anhand eines Straßenkatasters sollen die schadhaften 
Abschnitte nach und nach 
„geflickt“ werden: Anders sind die Arbeiten nicht zu bezeichnen. Erneuert wird lediglich die oberste Schicht der Straße und auch nur in den tatsächlich zwingend erforderlichen Bereichen. Das erste Projekt in diesem Jahr war die Hainstraße zwischen den Kreuzungen In der Hohle und Gemündener Straße. Dort wurde gefräst, ausgebessert und wieder geteert. Optisch gleicht dieser Abschnitt einem Flickenteppich, allein aufgrund der unterschiedlichen Grautöne des Straßenbelags. Mit der Bauausführung ist die Stadt dennoch zufrieden. „Das ist wirklich gut“, sagt Wolfgang Danzeglocke, der Sprecher der Stadtverwaltung.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 07. April.

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