Führungen: Krankenhaus informiert Eltern vor der Geburt

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Besuch im Kreißsaal: Kerstin Kott und Stefan Kahlbau (von links) schauen sich die Ausstattung der Kreißsäle im Frankenberger Krankenhaus an. Hebamme Martina Juschkiwitz-Böckler und Chefarzt Dr. Volker Aßmann berichten über die Station.

Frankenberg. „Für einen guten Start ins Leben“ lautet der Titel des neuen Flyers, den die Geburtshilfliche Abteilung des Kreiskrankenhauses Frankenberg herausgebracht hat. Chefarzt Dr. Volker Aßmann drückt den jungen Paaren, die zur Kreißsaalführung gekommen sind, das Heftchen in die Hand.

„Familienorientierte Geburtshilfe steht bei uns im Mittelpunkt“, betonte er.Immer am ersten Donnerstag im Monat zeigen Dr. Aßmann und eine Hebamme interessierten Paaren die drei Kreißsäle im Frankenberger Krankenhaus und erklären die Geburtsabläufe auf der Station. Diesmal informiert er mit Hebamme Martina Juschkiwitz-Böckler die werdenden Eltern über die Geburtshilfliche Abteilung.

Kurzclip: Hebamme Martina Juschkiwitz-Böckler über ihren Beruf

Die Kreißsäle sind in warmen Farben gehalten und mit jeweils einem verstellbaren Geburtsbett ausgestattet. In jedem Zimmer steht ein CTG-Gerät, um die Herzfrequenz des Babys zu messen.

In einem Kreissaal gibt es eine Entbindungswanne. Neben der Geburtsposition auf einem Bett kann die werdende Mutter auch auf einem Hocker oder in einer Entbindungswanne gebären. „In der Wanne dehnt sich das Gewebe besser, und es gibt weniger Dammverletzungen“, erklärt Aßmann den jungen Paaren.

„Wir sind für Wünsche, Ängste und Sorgen offen“, sagte Hebamme Juschkiwitz-Böckler. Sie betonte auch, dass die Hebammen bis acht Wochen nach der Geburt zur Nachsorge zu Mutter und Kind nach Hause kommen.

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Quelle: HNA

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