Bobbycar-Rennen für jedermann beim Sommerfest der Jugendfeuerwehr in Birkenbringhausen

Füße hoch und dann den Berg hinunter - Video

Massenstart: Beim Bobbycarrennen in Birkenbringhausen fuhren Kinder in verschiedenen Altersgruppen, aber auch Jugendliche und Erwachsene auf den kleinen Fahrzeugen um die Wette. Fotos: Rouven Raatz

Burgwald-Birkenbringhausen - Die kleinen Fahrzeuge sind seit Jahrzehnten ein Favorit in deutschen Kinderzimmern - und auch außerhalb: Bobbycars. Früher waren sie rot und wurden nur von Kindern gefahren. Das hat sich geändert: Die stabilen Fahrzeuge in allen Farbtönen bringen beim Wettfahren in Birkenbringhausen auch Jugendliche und Erwachsene ins Ziel.

Konzentriert gucken die Kinder nach vorne und warten auf das Startsignal: Gleich soll es losgehen. Vor ihnen liegt eine leicht abschüssige Strecke mit kleinen Schikanen aus Autoreifen. Doch die Kleinen sind gut vorbereitet: Sie alle tragen Helme, manche sogar Knieschoner.

Beim Sommerfest der Jugendfeuerwehr anlässlich des 30-jährigen Bestehens gingen 48 Teilnehmer an den Start, vielen von ihnen nicht zum ersten Mal: Denn es war bereits das 14.Bobbycarrennnen im Burgwalder Ortsteil.

Beim Wettfahren ist Technik gefragt: Die einen nehmen einmal richtig Schwung und strecken dann die Beine in die Luft, andere schieben immer wieder mit den Füßen nach, wieder andere liegen sogar längs auf ihrem Gefährt.

Die jeweils besten drei Teilnehmer erhielten Medaillen, die schnellsten in jeder Klasse ein gelbes Trikot - wie bei der Tour de France. In der Windelklasse (Kinder bis fünf Jahre) war Niklas Hartmann der Schnellste, gefolgt von Annika Lindner und Nike Diedrich.

In der Bambinoklasse (sechs bis neun Jahre) sicherte sich Conner Karnick die Goldmedaille, Silber gab es für Pauline Wagner, Bronze für Johanna Krafthöfer.

In der Jumboklasse (10 bis 14 Jahre) siegte Paul Engel vor Marie Theres Jung und Devin Schäfer. Die Powerklasse (15 bis 19 Jahre) wird angeführt von Philipp Naumann, gefolgt von Tim Hartmann und Marvin Schreck. In der Bomberklasse (20 bis 59 Jahre) war Andrea Ochse am schnellsten unterwegs, Silber ging an Harry Naumann, der dritte Platz an Rolf Seibel. Die UHU-Klasse (ab 60 Jahre) gewann Friedhelm Meyer. (r/apa)

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