Hengstschau des Dillenburger Landesgestüts in Frankenberg

Fußball mit "Freddie Mercury"

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Die Mitarbeiter des Landgestüts in Dillenburg stellten am Samstag zwei ihrer Hengste vor. Das Kaltblut „Arminius“ zeigte sich, geritten von Saskia Lorenz, von seiner besten Seite.Fotos: Frank Seumer

Frankenberg - "Freddie Mercury" und "Arminius" haben viele Besucher zur Kreistierschau in Frankenberg gelockt. Die beiden Hengste sahen nicht nur gut aus, sondern zeigten auch ihr Können.

Ein Höhepunkt bei der Kreistierschau anlässlich des Pfingstmarktes am Samstagmorgen war die Präsentation von zwei Hengsten aus dem Landgestüt in Dillenburg. „Freddy Mercury“ und „Arminius“ zogen viele Besucher an. Gestütsleiter Florian Solle moderierte die Vorführung.

Eine wahre Augenweide war der sechsjährige Hannoveraner „Freddie Mercury“, geritten von Corinna Kühler. Das Landgestüt hat den dunkelbraunen Hengst nach der Körung 2011 erworben. Sein Vater „Fidertanz“ von „Fidermark“ war Vizebundeschampion und gehört zu den am höchsten eingeschätzten Dressurvererbern auf Bundesebene. „Er besitzt jede Menge Leistungsblut in seiner Abstammung“, sagte Solle und hob die Leistungsprüfungen im Spring- und Dressursport hervor.

Einen Rasse-Kontrast lieferte der 13-jährige Hengst „Arminius“ vom Rheinisch-Deutschen Kaltblut. Die Auszubildende Saskia Lorenz stellte das stattliche Pferd, das bei den bekannten Dillenburger Hengstparaden schon im römischen Kampfwagen eingespannt war, vor.

Neben verschiedenen Gangarten präsentierten die Reiterinnen mit Fahne, buntem Schirm oder Plane auch die Gelassenheit der beiden Pferde. Das enge Vertrauen zwischen Mensch und Pferd wurde deutlich. Abschließender Höhepunkt waren die Fußballkünste von „Freddie Mercury“ mit einem großen Ball. Solle warb auch für die am 20. und 27. September stattfindenden Hengstparaden in Dillenburg.

von Frank Seumer

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