450 Gäste beim Neujahrsempfang in Allendorf-Eder

Rolf Hocke

Allendorf-Eder. 450 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und dem kirchlichen Bereich hat Bürgermeister Claus Junghenn am Donnerstagabend zum Neujahrsempfang des Mittelzentrums Allendorf-Battenberg im Bürgerhaus der Industriegemeinde begrüßt.

Auch im Namen seines Battenberger Amtskollegen Heinfried Horsel hieß Junghenn die zahlreichen Gäste willkommen.

Dank sagte Junghenn den Vertretern aus gut 150 Vereinen, Verbänden und Institutionen, die „allesamt ehrenamtlich wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft erfüllen“.

Mit einem Rückblick auf das Jahr 2011 mochte sich der Allendorfer Bürgermeister nicht lange aufhalten. Das sei „Schnee von gestern“. Und gegen zu viel Schnee - auch wenn es derzeit gar keinen gebe - hätten sich die vier Kommunen des oberen Edertals mit der Anschaffung einer gemeinsamen Schneefräse gewappnet, meinte Junghenn.

Hauptredner des Abends war der Präsident des Hessischen Fußballverbandes und stellvertretende DFB-Präsident Rolf Hocke. Sport sei nicht immer nur Spaß, nahm Hocke eine Überleitung des Allendorfer Bürgermeisters auf. Aus seiner Sicht sei Sport eine Pflichtaufgabe der Kommunen. Mit seinen 520 000 Mitgliedern leiste der Hessische Fußballverband einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, unter anderem zur Integration ausländischer Menschen, sagte Rolf Hocke. Sport vermittle Fair Play, Respekt und Teamfähigkeit. Der DFB-Vizepräsident nannte beeindruckende Zahlen: So haben die 36 Fußball-Bundesligisten der ersten und zweiten Liga in der Saison 2009/2010 einen Umsatz von 2,83 Milliarden Euro erzielt. Davon hätten die Clubs 700 Millionen Euro Steuern gezahlt. „Betrachten Sie den Sport nicht als notwendiges Übel“, rief Hocke seinen Zuhörern zu. „Den Fußball schon gar nicht.“

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang des Mittelzentrums von der Musikschule Fröhlich unter der Leitung von Werner Schielke. (off)

Quelle: HNA

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