Burgwald

Ein Garten für „Gottes Apotheke“

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- Frankenau (apa). Bunte Blumen, Heil- und Küchenkräuter, Rosen und Buchshecken sollen künftig neben der Kirche wachsen und gedeihen. Die Vorbereitungen für einen neuen Kräutergarten haben begonnen.

Nach dem Vorbild der Gärten Hildegards von Bingen soll der neue Kräutergarten neben der Kirche entstehen: Mit einem kleinen Rondell in der Mitte und rundherum vier Feldern, von denen zwei mit Blumen für Altarschmuck und die anderen beiden mit Heil- und Küchenkräutern bepflanzt werden. In der Mitte des Rondells, und damit im Zentrum des Gartens, soll ein Rosenhochstamm wachsen. Ein Teil der Pflanzen soll noch in den nächsten Tagen gesetzt werden, der Rest im Frühjahr.Pfarrerin Henriette Quapp-Wahl und Heidrun Lange planen den Bibelgarten schon seit einiger Zeit. Unter anderem haben sie sich dafür die Kräuter- und Bibelgärten in der Umgebung angesehen – am besten habe ihnen der Garten an der Johanniterkirche in Wiesenfeld gefallen, berichtete Quapp-Wahl.

Ein Mitarbeiter der Stadt baggerte am Donnerstag das sieben mal sieben Meter große Beet um und verteilte Muttererde darauf. Henriette Quapp-Wahl freute sich sehr über diese unbürokratische Hilfe der Stadt. Mit allen Sinnen genießen Die Pfarrerin hatte die Idee für den Garten an der Frankenauer Kirche. Einerseits beschäftigt sie sich seit etwa zehn Jahren mit Wild- und Heilkräutern. „Das ist Gottes Apotheke, die wir nutzen können“, erläuterte sie. Andererseits habe sie es immer schade gefunden, dass rund um die Kirche keine Blumen wachsen und blühen.

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