DRK-Reisegruppe Frankenberg folgte historischen Spuren von Jesus Christus in Israel

Zu Gast im Heiligen Land

Israels Wahrzeichen: Die DRK-Reisegruppe steht vor dem Felsendom in Jerusalem. Der Dom ist einer der Hauptheiligtümer des Islam. Er steht auf dem Tempelberg und die Kuppel wurde über dem Felsen Sachra errichtet. Dort sollte Abraham seinen Sohn opfern. Foto: nh

Frankenberg. Israel lässt niemanden gleichgültig: Auch nicht die 47 Teilnehmer der DRK-Reisegruppe Frankenberg. Elfriede Ramb hatte diese Reise vorbereitet und betreute sie. Dr. Hans Hermann Dietrich übernahm die ärztliche Betreuung. Vom Flughafen Paderborn startete die Reisegruppe im nach Aqaba in Jordanien. Von dort fuhr die Gruppe in einem Reisebus durch die Negev-Wüste. Sie erreichte Masada, eine eindrucksvolle Bergfestung, die von Herodes erbaut wurde und heute als UNESCO Weltkulturerbe, ein Symbol des jüdischen Freiheitswillens ist.

Der Grenzübergang nach Israel wurde ohne Schwierigkeiten gemeistert. Die Reisegruppe wohnte in Bethlehem in einem Fünf-Sterne-Hotel. Von hier erkundeten die Urlauber das Heilige Land mit Tagesausflügen. Die reizvolle grüne Umgebung des Sees Genezareth ist ein krasser Gegensatz zu der Wüste. Der See Genezareth ist Israels wichtigstes Süßwasserreservoir und wird von dem Fluss Jordan gespeist.

In der Stadt Tiberias genossen alle die Schönheit des Landes und waren an einer der heiligen Städten des Judentums. Dies gilt als Land, in dem Milch und Honig fließt. Die Reisenden waren auf dem Berg der Seligpreisung, wo die Bergpredigt ihren Ursprung hatte. Kapernaum, der Geburtsort Petrus und die Wirkungsstätte Jesu, wurde durch Lesungen als die Heimatstadt Jesus in Erinnerung gebracht.

In Nazareth steht die Verkündigungskirche, in der Maria die Geburt von Gottes Sohn verkündet wurde. Kunstwerke aus der ganzen Welt schmücken die Kirche und spielen im Prozess der Versöhnung zwischen Arabern und Israelis eine wichtige Rolle.

Die Stadt Jerusalem zog die Besucher in seinen Bann. Vom Ölberg aus genossen alle einen Ausblick auf die Stadt. Bei dem Spaziergang entlang des größten jüdischen Friedhofs der Welt kam die Gruppe zum Garten Gethsemane, wo Jesus die letzten Stunden vor der Verhaftung verbrachte. Dort wurde die 1924 erbaute Kirche der Nationen besichtigt.

Berührt vom Davidgrab

Auf dem Berg Zion waren alle berührt von dem Davidgrab und dem Abendmahlsaal. Die Geburtskirche in Bethlehem mit ihrem schmalen Eingang erinnert an die Geburt Christi und wird jährlich von Tausenden Pilgern aufgesucht. Auch die Reisegruppe war nah an den Wurzeln des christlichen Glaubens. Die Hirtenfelder geben als Grasland Zeugnis von der Verkündigung der Geburt des Messias.

Eine weitere Etappe auf dem Weg im Heiligen Land war der Besuch der Altstadt von Jerusalem. Die mächtigen Mauern sehen noch fast so aus wie im 16. Jahrhundert. Die Westmauer ist bekannt als Klagemauer, an der jahrhundertelang über die Zerstörung des zweiten Tempels geklagt wurde. Heute ist sie ein heiliger Ort, an dem Menschen aus aller Welt beten. Der Tempelberg beeindruckt durch den achteckigen Felsendom. 1993 ließ König Hussein von Jordanien die Kuppel des Domes prachtvoll vergolden. Der Felsendom ist das Wahrzeichen von Jerusalem.

Alle Teilnehmer waren begeistert von der Reise. (nh/asg)

Quelle: HNA

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