Bürgermeister Frese nahm Erdgasversorgung von Bromskirchen offiziell in Betrieb

Ein Ort geht ans Netz

Bürgermeister Karl-Friedrich Frese (2. von links) entzündet symbolisch das Erdgas aus der neuen Leitung. Mit dabei sind (von links) Landrat Dr. Reinhard Kubat, Dr. Ulrich Wernekinck (RWE), Paul Kewekordes (Hoppe AG) und Stefan Schaller (EWF). Foto:  Szamborzki

Bromskirchen. Ein kleiner Schwenk mit der Fackel und schon loderte die symbolische Flamme aus der neuen Erdgasleitung auf dem Gelände der Firma Hoppe in Bromskirchen. So nahm Bürgermeister Karl-Friedrich Frese gestern die Erdgasversorgung Bromkirchens offiziell in Betrieb.

Kindergarten, Gemeindeverwaltung und Altes Rathaus – sie alle werden künftig mit Erdgas beheizt. „Die kommunale Infrastruktur von Bromskirchen hat eine deutliche Aufwertung erfahren“, sagte Frese und dankte allen Beteiligten für die Umsetzung des „Leuchtturmprojekts“ der Gemeinde. Besonders lobte er die Zusammenarbeit mit der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF), die erst Anfang des Jahres den Erdgaskonzessionsvertrag mit der Gemeinde geschlossen hatte und den Ausbau des Netzes vorantrieb. Insgesamt investierte die EWF 600 000 Euro, erklärte Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Reinhard Kubat.

Nur vier Monate nach dem Spatenstich werden nun zunächst die Gebäude der Firma Hoppe mit Erdgas beheizt. „Dadurch sinken unsere Energiekosten, die Fitness des Werkes wird gesteigert, Arbeitsplätze werden gesichert“, erklärte Hoppe-Betriebsleiter, Paul Kewekordes. Angesichts klammer Gemeindekassen betonte Frese, dass ohne Hoppe als Großverbraucher die Erdgasversorgung der Gemeinde nicht denkbar und auch wirtschaftlich nicht möglich wäre.

Da Bromskirchen nicht an das EWF-Versorgungsgebiet grenzt, wird der Ort über das Hochdrucknetz des nordrhein-westfälischen Energielieferanten RWE versorgt. 400 000 Euro habe man investiert, erklärte der Technische Geschäftsführer der RWE, Dr. Ulrich Wernekinck. Netzstörungen würden vom Bereitschaftsdienst aus Winterberg behoben. „Hoffentlich hat der in Bromskirchen wenig tun.“

Von Friederike Szamborzki

Quelle: HNA

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