Geismar

Geismar ist Förderschwerpunkt

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- Frankenberg-Geismar (r). Das halbe Dorf war auf den Beinen, als der Minister gestern Mittag in Geismar ankam. Stadtrat Willi Naumann sprach von einem „ganz besonderen Tag“.

Mit Liedern von „dicken roten Kerzen“ und Kleckereien in der „Weihnachtsbäckerei“ bereiteten die Jungen und Mädchen des Geismarer Kindergartens dem hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch einen fröhlichen Empfang. Und auch die Grundschüler stimmten noch ein Lied an, bevor der offizielle Teil des Termins begann.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag, auf den wir alle lange gewartet haben“, sagte Stadtrat Willi Naumann. Denn schon 2005 habe die Stadt den Stadtteil Geismar erstmals für das Dorferneuerungsprogramm des Landes angemeldet. Nun hat es endlich geklappt: Geismar ist gemeinsam mit Dörnholzhausen ein Förderschwerpunkt des Landes Hessen. Den entsprechenden Bescheid über die Aufnahme in das Programm nahm Naumann aus den Händen des Ministers entgegen.

„Mit meinem persönlichen Besuch will ich zeigen, dass das Ministerium das Engagement vor Ort zu schätzen weiß“, betonte Posch. Den zahlreichen Besuchern im Geismarer Dorfgemeinschaftshaus rief er zu, dass auch ihre rege Teilnahme an diesem Termin die Bedeutung dieses Tages unterstreiche.

Ganz im Sinne der Menschen in Geismar und Dörnholzhausen hob Posch zwei Punkte besonders hervor: Zum einen bestehe Hessen nicht nur aus dem Rhein-Main-Gebiet, sondern auch aus den ländlichen Regionen im nördlichen Teil des Bundeslandes. Und zum anderen verdiene die Landwirtschaft besondere Anerkennung, denn die Bauern würden nicht nur Lebensmittel erzeugen, sondern auch die Kulturlandschaft in einer Weise pflegen, wie es Behörden nicht könnten.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 10. Dezember.

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