500 Senioren aus Frankenberg und Stadtteilen feierten beim Pfingstmarkt im Festzelt

Geklatscht und geschunkelt

Mal wurde geschunkelt, mal geklatscht: Beim Seniorennachmittag der Stadt genossen die älteren Menschen die Musik der Feuerwehrkapelle Dodenau. Fotos: Moniac

Frankenberg. Fast 500 Senioren aus Frankenberg und den Ortsteilen genossen den gemeinsamen Nachmittag und das Kaffeetrinken im Festzelt, zu dem die Stadt eingeladen hatte.

„Viele Mitbürger wissen ja, dass ich für den Pfingstmarkt lebe“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß gut gelaunt in seinem Grußwort. Er wies darauf hin, dass zum ersten Mal zwischen den Fahrgeschäften Bänke mit Lehnen aufgestellt wurden, auf denen die Besucher eine kleine Pause während des Rundgangs einlegen und dem Trubel auf dem Festplatz bequem zusehen können.

Heß dankte den vielen ehrenamtlichen Leitern und Helfern der Seniorenclubs. „Ich weiß, wie wichtig es ist, dass das einer in die Hand nimmt“, sagte er und betonte die Bedeutung der gemeinsamen Treffen.

Auch Schaustellpfarrer Volker Drewes und der Frankenberger Pfarrer Horst Schiffner begrüßten die Senioren. Sie luden für den heutigen Sonntag, 10 Uhr, zum Festgottesdienst ins Zelt ein. Unter anderem werden dann zwei Kinder getauft – zum einen die kleine Tochter Marie von Festorganisator Max Wagner, zum zweiten das Kind einer Frankenberger Familie. Weitere Grußworte sprachen Karl Cronau und Elfriede Ramb vom Seniorenbeirat.

Als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit bedankte sich die Stadt bei den Leitern der Seniorenclubs und den Mitarbeitern der Seniorenresidenz mit nützlichen Geschenken. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Feuerwehrkapelle Dodenau. Mehrfach wurden die Senioren erfolgreich zum Mitsingen aufgefordert – bei „Kein schöner Land“ und „Im schönsten Wiesengrunde“ waren die ausgeteilten Textblätter kaum notwendig, bei weiteren Liedern wurde geschunkelt und geklatscht.

Höhepunkt war der erste Fassanstich durch Bürgermeister Rüdiger Heß, der damit den 436. Pfingstmarkt offiziell eröffnete und mit Musikern der Stadtkapelle den ersten schäumenden Schoppen genoss.

Von Marise Moniac

Quelle: HNA

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