Frankenberg

Gelbes Band mit Grüßen und Wünschen

- Frankenberg. Zu einem Familiennachmittag hatte Kommandeur Oberstleutnant Thomas Mauer die rund 850 Bataillonsangehörigen mit ihren Familien sowie geladene Gäste in die Burgwaldkaserne eingeladen.

Bei herrlichem Wetter wurde für die Kinder ein spannendes Programm geboten. Es war das letzt Sommerfest für Mauer im EloKa-Bataillon. Wo sonst die Lastwagen des Bataillons Elektronische Kampfführung 932 geparkt sind, hatte das Team um Hauptfeldwebel Björn Henkler am Samstag Spiele für Kinder aufgebaut. Das Angebot reichte von einem Lebendkicker über Bullenreiten bis zur Hüpfburg. Beim Büchsenwerfen und Sackhüpfen gab es kleine Preise zu gewinnen, die Verkehrswacht hatte einen Fahrradparcours, einen Gurtschlitten und einen Reaktionstester aufgebaut und beim Kistenstapeln ging es hoch hinaus.

Und auch für die Verpflegung war bestens gesorgt. Reichhaltig war das Angebot der Feldküche und in der Strandbar pflegten vor allem die Soldaten die Geselligkeit. Und mit dem Angebot waren ganz offensichtlich sowohl die Soldaten als auch ihre Familienangehörigen zufrieden. „Ich habe eigentlich den ganzen Tag nur in freundliche Gesichter geblickt“, sagte Henkler und freute sich über den Verlauf des Sommerfestes, das am Abend mit der Übertragung des DFB-Pokalfinales seinen Abschluss fand. Im nächsten Jahr steht dann wieder die Organisation eines Tanzes in den Mai auf dem Programm, verwies der Hauptfeldwebel auf den zweijährigen Rhythmus der Veranstaltungen. Die gelben Bänder der Verbundenheit wurden gezeigt: In den vergangenen Wochen hatten in der Stadtverwaltung sowie in einigen anderen Geschäften und Banken gelbe Bänder mit dem Wappen des EloKa-Bataillons ausgelegen. Bürger hatten die Gelegenheit, auf den Bändern zu unterschreiben oder Grußbotschaften zu verfassen. Insgesamt zehn dieser mit Wünschen und Anmerkungen beschriebenen Bändern aus Frankenberg werden in den nächsten Tagen zu den Frankenberger Soldaten nach Afghanistan geschickt, um die Verbundenheit der Bürger mit den Bürgern in Uniform zu dokumentieren. (rou)

Mehr lesen Sie in der Zeitungsausgabe der Frankenberger Zeitung am Montag, 23. Mai 2011.

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