Gemeinsam Kicken für den Respekt

Battenfeld. Das Ergebnisse des Fußballfreundschaftsspiels zwischen den Alten Herren der SG Battenfeld und der Religionsgemeinschaft „Ahmaddiyya Muslim Jammaat“ (AMJ) ist eher zweitrangig. Aber trotzdem soll es genannt werden: 3:0 für die SG.

In Freundschaft: (von links) Abus Samee Malika (Nidda) und Quamar Ahmad (Frankfurt), die Spieler der Religionsgemeinschaft und der SG Battenfeld (von rechts) der Vorsitzende der SG Battenfeld Ulrich Kirchhübel und der Lokale Präsident der AMJ Muzaffar Ahmad aus Allendorf.

Im Mittelpunkt dieser Begegnung stand vielmehr die Vertiefung der menschlichen Beziehungen zwischen den Gemeindemitgliedern der regionalen AMJ mit Sitz in Allendorf, die ihre Wurzeln in Pakistan haben, und den hier geborenen und lebenden Menschen.

Fußball ist eine gute Möglichkeit der Integration, das ist den Ausführungen des SG-Vorsitzenden Ulrich Kirchhübel zu entnehmen. „Die Kinder von Afis Ahmad spielen bei uns in Battenfeld Fußball. Und so fragte Ahmad mich im vergangenen Jahr: Können wir nicht einmal ein Fußballfreundschaftsspiel gegeneinander austragen?“

Gesagt, getan. Die Mannschaft der AMJ hatte sich mit Spielern ihrer Religionsgemeinschaft aus dem Raum Frankfurt verstärkt. Ebenfalls aus Frankfurt war Quamar Ahmad mitgekommen, der für Gesundheit und Sport im AMJ zuständig ist. „Dieses Spiel sehen wir als ein Zeichen für Freundschaft, Frieden, Integration und das Zusammenleben verschiedener Kulturen“, sagte Ahmad. „Sport bietet eine hervorragende Möglichkeit der Toleranz und Respekt.“

Nach dem Fußballspiel gab es ein gemeinsames Abendessen, und die Fußballer saßen mit ihren Angehörigen noch lange bei Battenfelder und pakistanischen Spezialitäten zusammen, die zuvor gemeinsam zubereitet worden waren. (wi)

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Quelle: HNA

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