Allendorf

Gemeinsame Übung der Feuerwehren Dainrode und Allendorf

- Frankenau-Allendorf (apa). Ein brennender Maschinenschuppen in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern und „ein oder zwei“ vermisste Personen – dieses Szenario erwartete die Kameraden aus Allendorf und Dainrode bei einer Nachtübung am Samstag.

Die Einsatzabteilungen aus den Frankenauer Stadtteilen Dainrode und Allendorf werden seit einiger Zeit gemeinsam alarmiert, wenn es in einem der beiden Dörfer einen Brand oder einen Unfall gibt. Deshalb bereiten sich die Kameraden aus den beiden benachbarten Orten auch mehrmals gemeinsam auf Notfälle vor. Nachdem in diesem Jahr bereits eine gemeinschaftliche Abseil-Übung in Korbach auf dem Programm stand, probten die Kameraden am Samstagabend – ebenfalls gemeinsam – den Ernstfall bei Dämmerung und im Dunkeln. Folgendes Szenario war vorbereitet: Ein Maschinenschuppen im Ortskern und in unmittelbarer Nähe zu Wohngebäuden „brannte“, allerdings hatten die Kameraden auf eine Nebelmaschine verzichtet, ebenso wie auf vollen Atemschutz. Denn den beiden Feuerwehren war es vor allem wichtig, koordiniert zu üben und sich besser kennenzulernen, um im Falle eines tatsächlichen Einsatz bestmöglich zusammenarbeiten zu können. Unter der Einsatzleitung von Manuel Seitz legten die Kameraden Schlauchleitungen von der Zisterne. Schon nach wenigen Minuten konnten die Kameraden den Befehl „Wasser marsch“ geben. Die Kollegen stauten zusätzlich den Bach auf, um an genügend Löschwasser zu kommen. Dabei stellten die Kameraden fest, dass der Bach derzeit sehr wenig Wasser führt und es lange dauerte, bis die zweite Leitung genutzt werden konnte. Während ein Teil der Kameraden die notwendigen Leitungen im Dorf verlegten und den Bach stauten, waren andere mit Lampen im dunklen Maschinenschuppen unterwegs und suchten nach den vermissten Personen. „Ein oder zwei“ hatte es bei der Vorstellung der Übung geheißen. Zunächst suchten die Kameraden in dem gemauerten Anbau des Schuppens, die Suche blieb jedoch ohne Erfolg. Auf einem Kipper fand ein Kamerad dann den ersten Vermissten. Gemeinsam „retteten“ die Kameraden den „Verletzten“ und brachten ihn auf einer Trage in Sicherheit. Dann begaben sie sich auf die Suche nach einer weiteren Person, die jedoch ohne Erfolg blieb – denn nur eine Puppe war in dem Schuppen versteckt. Im Anschluss an die gemeinsame Übung saßen die Kameraden aus den beiden Ortsteilen noch gemütlich zusammen.

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