Laisa, Frohnhausen und Holzhausen feiern

Gemeinsamer Grenzstein verbindet drei Dörfer

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Sie stoßen auf ein gelungenes Grenzsteinfest an: Karsten Ludwig vom Laisaer Ortsbeirat, Michael Gaul vom MGV Laisa, der Frohnhäuser Ortsvorsteher Bernd Strieder, Andreas Steffen vom Holzhäuser Ortsbeirat, Battenbergs Bürgermeister Christian Klein und der Erste Stadtrat der Stadt Hatzfeld, Gerhard Kerstein (v.l.) am Stein.Fotos: Mark Adel

Battenberg-Laisa - Battenberg-Laisa. Seit 1989 feiern die Bewohner von drei Dörfern die gemeinsame Grenze als verbindendes Element: In der Gemarkung „Hinter der Horst“ befindet sich das „Dreiländereck“ von Laisa, Holzhausen und Frohnhausen.

Vor 25 Jahren war bei den Sängern der drei Gesangvereine der Dörfer die Idee entstanden, ein gemeinsames Fest an dem Grenzpunkt zu veranstalten. Federführend waren die Laisaer Sänger. Der Stein war im Juli gesetzt worden, kurze Zeit später wurde erstmals gefeiert. Inzwischen gibt es nur noch in Laisa einen Chor, das Fest hat aber weiterhin Bestand.

Das Fest fand am Sonntag bereits zum 13. Mal statt - der MGV Laisa als diesjähriger Ausrichter hatte dabei den eigentlichen Zweijahresrhythmus ausnahmsweise auf drei Jahre erweitert: Im vergangenen Jahr fand das große Rückersfest statt, außerdem sollte das 25-jährige Bestehen des Fests dieses Jahr gefeiert werden. Am 30. Juli 1989 war der Grenzstein enthüllt worden.

Zahlreiche Bewohner der drei Dörfer kamen am Sonntag zu Fuß zum kleinen Festplatz am Waldrand, der von den Orten gut zu erreichen ist. Der MGV-Vorsitzende Michael Gaul begrüßte die Gäste und äußerte einen Wunsch an die beiden neuen Bürgermeister Christian Klein (Battenberg) und Dirk Junker (Hatzfeld): Der Bau einer Schutzhütte.

Für musikalische Unterhaltung sorgten neben den Gastgebern des MGVLaisa auch der noch junge Singtreff des Dorfs sowie der Posaunenchor aus Frohnhausen. (da)

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