Gemünden diskutiert weiter über den Wasserpreis

Auszeichnung am Tag des Ehrenamtes: (von links) Dirk Rief, Helmut Engeland und Hans-Hermann Faust erhielten vom Gemündener Bürgermeister Frank Gleim den Ehrenbrief des Landes Hessen. Gleim selbst wurde zu seiner zweiten Amtszeit vereidigt. Foto:  Battefeld

Gemünden. Ereignisreiche Sitzung des Gemündener Parlaments: Grund zur Freude gab es bei der Überreichung von drei Ehrenbriefen und der Vereidigung von Bürgermeister Gleim in seine zweite Amtszeit, viel Diskussionsbedarf dagegen beim Thema Wasserpreis.

„Viel Schaffenskraft für die nächsten sechs Jahre - mach weiter so“, gab Stadtrat Hans-Dieter Gießing Frank Gleim mit auf den Weg, als er ihm in der Stadtverordneten-Sitzung am Freitagabend die Ernennungsurkunde zum Bürgermeister der Stadt Gemünden überreichte.

Der „rein formale Akt“ sei notwendig, da Gleims erste Amtszeit offiziell am 31. Dezember 2014 endet, er aber im Juni dieses Jahres erneut zum Bürgermeister gewählt worden war, erläuterte Magistratsmitglied Gießing.

Auch Stadtverordnetenvorsteher Wilhelm Winter und die Vertreter von CDU, SPD und Bürgerliste Gemünden gratulierten Frank Gleim am Freitagabend zur Ernennung und schlossen sich den guten Wünschen an.

Frank Gleim bedankte sich für die ihm überreichten Präsente und sagte: „Ich hoffe, dass ich euch und Sie alle nicht enttäuschen werde: Uns allen liegt Gemünden am Herzen“.

An dem Abend wurden auch drei Landesehrenbriefe überreicht: an Dirk Rief, Helmut Engeland und Hans-Hermann Faust. Und das Gemündener Parlament führte die Diskussion um den nicht einheitlichen Wasserpreis in den Stadtteilen fort.

Bürgermeister Frank Gleim, der „total unglücklich über das ist“, was er zum Thema Wasserpreis als Beschlussvorlage präsentieren müsse, hat unterdessen Widerspruch beim Wasserleitungszweckverband (WLZV) gegen dessen Entscheidung eingelegt. CDU-Stadtverordneter Heinz-Wilhelm Trümner zeigte sich „sehr bestürzt“ über die Beschlüsse und sprach von einer „großen Unruhe“ in Schiffelbach, wo er Ortsvorsteher ist.

Von Susanna Battfeld 

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Quelle: HNA

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