In Gemünden wird bis 2017 gebaut - Geschäfte noch erreichbar

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Spatenstich an der Landesstraße 3073 in Gemünden: (von links) Bauunternehmer Ulrich Mütze, Bürgermeister Frank Gleim, Helmut Rother vom Planungsbüro Rother aus Meißner, Rainer Mitze von Hessen-Mobil und Stefan Gier vom Büro Rother.

Gemünden. Autofahrer, die in die Innenstadt von Gemünden wollen, müssen sich in den kommenden Wochen und Monaten auf massive Verkehrsbeeinträchtigungen einstellen.

Am Montag wurde über eine Länge von knapp 1800 Metern mit dem Um- und Ausbau der Landesstraße 3073 begonnen.

Die Straßensanierung findet konkret vom Kreuzungsbereich Wohraer Straße/Im Wiesengrund im Süden bis kurz vor dem Jumbo-Möbel-Discounter nahe der Supermärkte Rewe und Aldi in Richtung Frankenberg statt. Die Kosten sind mit insgesamt 3,2 Millionen Euro veranschlagt.

Schon ab dem 1. Oktober soll eine weiträumige Umleitung eingerichtet werden. Die gute Nachricht von Gemündens Bürgermeister Frank Gleim beim Spatenstich am Montag: Trotz der Bauarbeiten sollen die Geschäfte in der Innenstadt weiterhin mit dem Auto erreicht werden können.

„Die Baustelle hat mit der klassischen Kanalsanierung begonnen“, erläuterte Gleim die Bauarbeiten, den Zuschlag für die Ausführung habe ein Bauunternehmen aus Frankenberg halten. An der gesamten Baumaßnahme, zu der letztlich auch die Sanierung der Kreisstraße 99 über eine Länge von 220 Metern von der Bäckerei Metz bis zum Ortsausgang in Richtung Holzbachhof gehört, sind laut Gleim mehrere Auftraggeber beteiligt:

Zunächst wurde mit der klassischen Kanalsanierung begonnen. Es werden neue Kanäle und Wasserleitungen verlegt.

Die Stadt Gemünden gibt für die Erneuerung der Kanäle und Gehwege rund 1,3 Millionen Euro aus, der Wasserleitungszweckverband Gemünden-Bunstruth für neue Wasserleitungen rund 1,1 Millionen Euro, das Land Hessen für die Straßenbauarbeiten an der Landesstraße 3073 und an der Kreisstraße 99 rund 800 000 Euro und das Energienetz Mitte für Strom und Beleuchtung rund 34 000 Euro.

Nach den Worten von Stefan Gier vom Planungsbüro Rother in Meißner sollen die Arbeiten in sechs Bauabschnitten über die Bühne gehen. Der erste Bauabschnitt über eine Länge von 450 Metern liegt im Süden der Wohrastadt und wird noch in diesem Jahr ausgebaut. Die Bauabschnitte zwei bis fünf folgen im Jahr 2016. Erst 2017 soll der Ausbau der Kreisstraße 99 bis zur Martin-Luther-Straße ausgebaut werden. Das Ende der kompletten Baumaßnahme ist für Mai 2017 vorgesehen. Wegen der geringen Fahrbahnbreite müssen die Bauabschnitte jeweils vollständig gesperrt werden. (mjx)

Eine Grafik mit der Umleitungsregelung finden Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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