Alle haben mit angepackt

TC Gemünden hat zwei Tennisplätze erneuern lassen

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Die Erneuerung der Kunstrasenplätze: (von links im Uhrzeigersinn) Die Vereinsmitglieder haben viel in Eigenleistung gemacht. So halfen etwa Christian Sack und Alexander Möbus dabei, das Planum für die Asphalttragschicht herzustellen. Dabei unterstützten sie Gerhard Oehlmann, Christoph Gleim und Sara Steinfelser. Eine Firma kümmerte sich um das Auftragen einer Spezialasphalttragschicht als Unterlage für den Kunstrasen. Und so sieht der Platz vor- und nach der Sanierung aus. Fotos: nh/Nickoll

Gemünden. Bevor der Tennisbetrieb auf zwei der vier Tennisplätze des TC Gemünden wieder los gehen kann, muss noch der Kunstrasen verlegt werden. Doch nach Angaben des Vorsitzenden Wolfgang Glöde ist es am Donnerstag soweit.

Am Wochenende soll bereits ein Heimspiel der Herrenmannschaft auf den neuen Plätzen stattfinden. Nur das Wetter muss mitspielen. Fast eineinhalb Jahre dauerte es von der Idee bis zum Bau der Kunstrasenplätze. Die Sanierungsarbeiten begannen nach den Osterferien. Die offizielle Einweihung folgt dann am Monatsende.

Der Regen kam Wolfgang Glöde sehr ungelegen. Denn ein Regenfilm lag Anfang der Woche auf der Spezialasphaltschicht, auf der am Donnerstag zwei neue Kunstrasenplätze entstehen sollen. „Die Firma will spätestens heute mit der Verlegung des Kunstrasens beginnen, am Freitag will sie fertig werden“, sagte Glöde.

Eine Fachfirma für Sportstättenbau hat bereits die Kunstrasen-Rollen nach Gemünden gebracht. Doch der Regen könnte den Zeitplan durcheinanderbringen. Dennoch ist Glöde optimistisch, dass das Heimspiel der Herrenmannschaft in der Medenrunde am Wochenende stattfinden kann – wenn es nicht in Strömen regnet.

Etwa eineinhalb Jahre hat es gedauert von der Idee der Erneuerung des Tennisplatzes bis zum Bau. Diese war nötig geworden, weil der Boden sich stellenweise abgesenkt hatte. „Der Bau als solcher ist die wenigste Arbeit, wenn die Finanzierung steht. Am meisten war ich mit dem Papierkram beschäftigt“, berichtet Glöde, der seit drei Jahren den Vereinsvorsitz inne hat.

Von Nina Nickoll

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Quelle: HNA

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