Gemündener Feuerwehren suchen Nachwuchs

Gemünden. "Seit sieben Jahren weise ich auf den Einsatzdruck unserer Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner hin, und derzeit ist trotz vieler Bemühungen keine Änderung in Sicht“: Das sagte Stadtbrandinspektor Wilfried Golde während der Jahreshauptversammlung aller Gemündener Wehren.

Dieser Druck entstehe durch erhöhte Anforderungen von Seiten des Gesetzgebers, aber auch durch die steigenden beruflichen Belastungen, fuhr Golde fort. Er sehe darin die Gründe für die zurückgehenden Mitgliederzahlen an aktiven Feuerwehrleuten. Eine effektive Maßnahme wäre aus seiner Sicht die Reduzierung der tatsächlichen Arbeitszeit von aktiven Wehrleuten zugunsten der Arbeit in der Feuerwehr.

Stadtjugendfeuerwehrwartin Marieke Golde-Bohrmann berichtete von dem traurigen Zustand der nachwuchsarmen Zeit in der Feuerwehr in Gemünden. Ausschließlich die Feuerwehr der Kernstadt könne stolz auf eine Jugendfeuerwehr sein und mit einer Regelmäßigkeit einige Mitglieder in die Einsatzabteilung übernehmen. In den Stadtteilen hätten sich alle Jugendwehren mangels Beteiligung aufgelöst.

Aus diesem Grund findet am 17. März ein Jugendfeuerwehraktionstag statt. Vertreter aller Wehren und viele Jugendliche seien dabei, um Eltern und Kinder auf die Arbeit der Jugendwehr aufmerksam zu machen und diese für die Feuerwehrarbeit zu gewinnen, so Golde-Bornmann.

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Quelle: HNA

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