Gemündener Stadtwald bringt 70.000 Euro

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Interessiert: Insgesamt etwa 30 Bürger und Kommunalpolitiker nahmen am Waldbegang der Stadt Gemünden teil. Die Forstbeamten des Forstamts Burgwald stellten ihre Arbeit vor.

Gemünden. Den Wald als Holzlieferanten und damit Einnahmequelle der Stadt einerseits und Erholungsgebiet und Naturschutzfaktor andererseits haben die Forstbeamten des Forstamts Burgwald beim Gemündener Waldbegang dargestellt. Der Schwerpunkt lag auf dem Anbau der Douglasie.

25 Prozent der 1000 Hektar Stadtwald sind mit Fichte und Douglasie abgedeckt. Weitere kleinere Teile übernehmen Eiche und Lärche. Den Löwenanteil der Flächen nimmt die Buche ein.

Die Forstbeamten Thomas Lauber, Arno Süßmann und Ulf Eichholz stellten Waldbilder und aktuelle Entwicklungen vor.

Die Fichte und Douglasie seien mit der Altersklasse von 40 bis 60 Jahren am stärksten im Bestand vertreten. Und die Eiche als führende Baumart müsse entsprechend gefördert werden, da auch hier die Zwischenaltersklassen fehlten.

Mit einem Hiebsatz von sechs Festmetern pro Hektar liege der Gemündener Wald in einem guten Bereich, so Eichholz. Dies bringe der Gemündener Stadtkasse ein jährliches Plus von 70 000 Euro, erläuterte Arno Süßmann. Eine Einnahme, die die Jagdpacht nicht einschließe, ergänzte er.

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Quelle: HNA

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