Zwei Zwillingsgeburten innerhalb einer Woche im Kreiskrankenhaus Frankenberg

Geschenke zum Muttertag

Augen zu: Beim Fototermin im Kreiskrankenhaus ließen sich die Zwillingspärchen nicht aus der Ruhe bringen. Links sind Phil und Lea Rausch zu sehen, rechts Ksenia und Maxim Balachnin. Fotos: Baby Smile /nh

Frankenberg. So klingt pure Freude: „Für uns ist dies das allerschönste Muttertagsgeschenk“, sagt Katja Paulitschke-Rausch. Das Geschenk, das sind ihre Kinder Lea und Phil. Die beiden sind Zwillinge – und die gab es gleich zwei Mal innerhalb einer einzigen Woche im Kreiskrankenhaus Frankenberg. Denn auch Ksenia und Maxim erblickten dort das Licht der Welt.

„Das ist schon etwas Besonderes“, erklärt Dr. Volker Aßmann, Chefarzt der Gynäkologie. Schließlich gebe es bei 400 Geburten im Kreiskrankenhaus jährlich nur rund zehn Zwillingsgeburten im Jahr – entsprechend klein ist die Chance auf zwei innerhalb weniger Tage. Medizinisch stelle eine Zwillingsgeburt durchaus andere Anforderungen als ein einzelnes Kind, erläutert Volker Aßmann. So sei zum Beispiel immer ein Kinderarzt dabei. Nun freut sich der Chefarzt mit den Eltern: Zwillingen seien zwar für die Eltern eine doppelte Herausforderung, sagt Dr. Aßmann, „aber sie sind auch ein doppeltes Glück“.

Das sieht auch Katja Paulitschke-Rausch so. „Ich bin wirklich überglücklich“, sagt die Löhlbacherin, in deren Familie schon zuvor Zwillinge vorkamen.

Ihr selbst geht es gut, und auch mit Lea und Phil, die als Frühchen am 28. April zur Welt kamen, geht es bergauf, beide nehmen zu, berichtet die Mutter. Viele Gratulationen haben sie und ihr Mann Peter Rausch mittlerweile schon erhalten, und „wir werden sehr von der Familie unterstützt“.

Auch bei Nicole Mooi und Konstantin Balachnin aus Frankenberg ist die Freude groß. Ihre Kinder Ksenia und Maxim kamen am 22. April im Kreiskrankenhaus auf die Welt. Zwillinge habe es in ihrer Familie noch nicht gegeben, berichtet Nicole Mooi. „Wir sind sehr glücklich über die Kinder, es ist alles in Ordnung“, sagt sie. Und es habe auch schon viele Glückwünsche gegeben: „Alle freuen sich mit uns.“

Von Matthias Müller

Quelle: HNA

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