Begegnungsfeier im Rahmen der Wanderausstellung „Volk auf dem Weg“

Tag für Geschichte und Musik

Wir sind die Kindergartenkinder: Auch die Jüngsten präsentierten sich mit Gesang in der Ederberglandhalle. Fotos: Schelberg

Frankenberg. Schon die Begrüßung durch Jakob Fischer machte deutlich, worum es beim Tag der Begegnung in der Frankenberger Ederberglandhalle ging: Kulturelles Miteinander auf singende und tanzende Weise.

Daher begrüßte der Projektleiter der Wanderausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ die zahlreichen Gäste mit einem Lied. Fischer hatte aber nicht nur Weisen aus Deutschland und Russland im Gepäck, sondern auch zahlreiche historische Informationen der Wanderausstellung.

Neben den Darbietungen der einzelnen Gruppen ließ Fischer immer wieder Geschichtliches in seine Moderation einfließen. Um die Gemeinschaft und das Brauchtum an einem solchen Tage zu fördern, überreichte Jakob Fischer an Bürgermeister Rüdiger Heß ein großes Brot mit einem Töpfchen Salz.

Heß bedankte sich und erwiderte, wie der Brauch es fordert, das Geschenk, indem er ein Stück Brot bestreut mit Salz aß. Der Bürgermeister freute sich über die vollbesetzte Ederberglandhalle: „Schön, dass Sie alle hier sind und wir gemeinsam miteinander diesen Tag feiern.“

Die Kinder der Tagesstätten Geismar, Röddenau und Schreufa trugen verschiedene Lieder vor, unterstützt mit vielen Rhythmusinstrumenten. Jakob Fischer verstand es dabei, die Gäste immer wieder in das Programm mit einzubinden und diese zum Mitsingen zu animieren. Natürlich griff Fischer dabei selbst auch zum Mikrofon und sang begeistert mit.

Wie schon bei der Eröffnung der Wanderausstellung in der Sparkassen-Geschäftsstelle in Frankenberg tanzten und sangen die „Singenden Frauen“ aus Korbach.

Es folgten weitere Tanz- und Musikgruppen aus der Region. Neben den musikalischen Darbietungen bestand im Foyer der Ederberglandhalle auch die Möglichkeit, die Wanderausstellung zu besichtigen und sich weitere Informationen über die Geschichte der Deutschen aus Russland anzusehen. (sm)

Quelle: HNA

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