Superverein 2014

Geschickter Umgang nicht nur mit Teebeuteln

Zehn Jungen und Mädchen des Battenberger Jugendorchesters stellten sich den Herausforderungen der Spiele ohne Grenzen.Fotos: Sebastian Thalheim

Battenberg - Der Kampf um den Titel „Superverein 2014“ geht in die nächste Runde. Am Samstag trat das Jugendorchester des Battenberger Musikzuges an, um bei den Spielen ohne Grenzen möglichst viele Punkte zu sammeln.

„Nicht ganz pünktlich wie die Maurer“ begann die vierte Runde im Wettbewerb um den Superverein. FZ-Redaktionsleiter Malte Glotz begrüßte nach einem gelungenen Platzkonzert das zehnköpfige Team des Jugendorchesters im Battenberger Musikzug. Am Vereinsheim gegenüber dem Schwimmbad - oder etwas genauer, auf dem alten Hartplatz des Battenberger Sportvereins - stellten sich die jungen Musiker den Herausforderungen der „Spiele ohne Grenzen“. In fünf Disziplinen galt es, möglichst viele Punkte zu holen. Dabei war vor allem Geschicklichkeit gefragt. Geschicklichkeit, die das Team eigentlich haben sollte, denn immerhin ist an Instrumenten ein gewisses Koordinationsvermögen hilfreich.

Gleich beim ersten Spiel mussten die zehn Musiker dieses unter Beweis stellen. „Die Raupe“ stand auf dem Programm. Dazu mussten sich die Teammitglieder zunächst bäuchlings auf eine Plane legen. Eng nebeneinander versteht sich, denn sonst wäre es zu einfach. Aus dieser liegenden Position galt es nun, so schnell wie möglich von der einen auf die andere Seite - über seine Mitstreiter - zu klettern. Zehn Meter musste das Jugendorchester auf diese Weise zurücklegen.

Auch bei Spiel Nummer zwei war Körperbeherrschung gefragt: Im Kreis mussten die jungen Musiker einen Hula-Hoop-Reifen so oft wie möglich in eben diesem Kreis herumwandern lassen. Dabei durfte die Kette allerdings nicht unterbrochen werden. Die kleineren Teammitglieder waren natürlich im Vorteil und konnten den Reifen schneller durchsteigen.

Beim Teebeutelzielwerfen machten die Battenberger - nach einigen Startschwierigkeiten - doch noch eine recht gute Figur und fanden schnell eine Taktik, die ihnen einige Punkte einbrachte.

An die vierte Aufgabe - das „Heile Ei“ - wagten sich die jungen Musiker sehr bedächtig heran, schließlich sollte das Ei beim Durchqueren des Parcours nicht zu Boden fallen - tat es dann auch nicht. Beim Finale nahm das Team erstmals Tuchfühlung mit dem begehrten Superverein-Bus auf. Geschwindigkeit und Teamwork war beim letzten Spiel gefragt, bei dem es darum ging, Ballons in den Bus zu transportieren.

Der Leiter des Jugendorchesters, Julian Materna, war mit der Leistung seines Teams zufrieden. Falls es mit dem Hauptgewinn nicht klappen sollte - wovon in Battenberg niemand ausgeht - so hätten die Spiele das Orchester noch enger zusammengeschweißt.

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