Gesplittete Abwassergebühr: Rosenthaler hatten viele Fragen

Rosenthal/Roda. Etwa 200 Rosenthaler und 100 Rodaer haben sich in dieser Woche in zwei Bürgerveranstaltungen über die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr informiert.

Die Grundstückseigentümer erhielten eine Infobroschüre der Stadt und einen Flächenermittlungsbogen, auf dem die Größen der versiegelten Flächen eingetragen sind.

Dass die gesplittete Abwassergebühr in Rosenthal zum 1. Januar 2013 eingeführt wird, steht seit dem Parlamentsbeschluss vom vergangenen Juli fest. „Die Stadt erhebt insgesamt keine zusätzliche oder höhere Gebühr, sondern der Gebührenbedarf wird nun - anders als bisher - auf zwei Gebührenarten verursachergerecht aufgeteilt", heißt es zusammenfassend in der Broschüre.

Fragen gab es dennoch von den Bürgern, zum Beispiel: Wie werden die versiegelten Flächen berechnet? Was gilt als versiegelt? Und was ist mit Sickergruben und Zisternen auf dem Hof? Antworten darauf gaben die Ingenieure Matthias Haas und Markus Gajowski sowie die Vertreter der Stadt.

Die Grundstückseigentümmer sollen die von der Stadt berechneten Flächen für ihr Grundstück nun überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen eintragen - weil zum Beispiel erfasste Flächen nicht in die öffentliche Kanalisation, sondern in einen Bach, eine eigene Zisterne oder einfach in den Boden fließen.

Wer noch Fragen zu dem Thema hat, kann sich an Büroleiter Heinz-Peter Schäfer im Rathaus wenden. Und am Donnerstag, 8. März, wird das Ingenieurbüro Haas von 14 bis 18 Uhr im Rathaus Fragen beantworten. (jpa)

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Quelle: HNA

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