Gesuchter Räuber stellte sich

Marburg. Ein mit Haftbefehl gesuchter mutmaßlicher Räuber stellte sich am Montag, 24. Januar, freiwillig bei der Staatsanwaltschaft Marburg. Dies berichtete die Polizei am Mittwoch.

Der Mann steht in dringendem Verdacht, im November 2010 einen 46-jährigen Mann insgesamt drei Mai überfallen zu haben. Der hinlänglich polizeibekannte Mann befindet sich nach Verkündigung des Haftbefehls mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für die Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung der Mehrfach- und Intensivtäter gab es nach den Ermittlungen bereits seit längerem keine berechtigten Zweifel daran, dass der 18-jährige Marburger mutmaßlicher Haupttäter mehrerer Raubüberfälle auf einen 46-jährigen Mann war. Die Taten waren in der Nacht zum 20. November.

Die mutmaßlichen Mittäter, zwei Marburger im Alter von 21 und 33 Jahren, hatte die Ermittlungsgruppe bereits am 1. Dezember festgenommen. Gegen den älteren erging ein Haftbefehl, gegen den jüngeren lagen keine ausreichenden Haftgründe vor, hieß es.

Bei den Raubüberfällen in der Wohnung verletzten die Täter ihr Opfer vermutlich mit einem Baseballschläger erheblich. Sie stahlen diverse elektronische Geräte.

Die vagen Beschreibungen, guten Personenkenntnisse und intensiven Ermittlungen führten die Ermittlungsgruppe auf die Spur der mutmaßlichen Täter. Sie räumten z.T. die vorgeworfenen Taten ein. Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen Hinweise auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Hier erhärteten die Ermittlungen einen Tatverdacht gegen das Opfer der Raubüberfälle. Der 46-jährige räumte letztlich ein, in den vergangenen Jahren mit mindestens 1,5 Kilogramm Haschisch gehandelt zu haben. Die Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung der Mehrfach- und Intensivtäter vermutet hier das Motiv für die Raubüberfälle. (nh/jun)

Quelle: HNA

Kommentare