Battenfeld

Getunte Autos locken rund 500 Besucher und Teilnehmer an

- Allendorf-Battenfeld (r) . Etwa 100 getunte Fahrzeuge zogen am Wochenende auf dem Battenfelder Marktgelände interessierte Besucher an.

Rund 500 Tuningbegeisterte kamen, um die Wagen zu bestaunen. Aus ganz Deutschland und aus Österreich waren Teilnehmer nach Battenfeld zur Bewertung ihrer Fahrzeuge angereist. „Die meisten von uns kennen sich schon seit vielen Jahren von Fordtreffen, wir sind wie eine große Familie“, berichteten Steffen Noack aus Berlin und Bianka Franke aus Magdeburg, die mit ihrer Tochter Chantal zum ersten Mal in Battenfeld war. Organisiert wurde das Treffen von den „Ford Fanatics“ aus Battenfeld, auch viele andere Tuning-Freaks aus dem Frankenberger Land nahmen daran teil. Stefan Schmidt aus Ellershausen etwa präsentierte seinen „Black Rat Vectra“, einen aufwendig getunten Opel mit Sound- und Lichtanlage im Kofferraum und glitzernden Prismen im Motorraum, mit dem er bereits in Fachzeitschriften und im Fernsehen zu sehen war. „Dieses Auto fahre ich nur zu Ausstellungen, auf dem Parkplatz des Frankenberger Landratsamts würde ich den Vectra nicht abstellen und einkaufen gehen“, berichtete Stefan Schmidt schmunzelnd. Seinen „brennenden Ford Puma“ zeigte Mike van Elkan aus Bottendorf. Seit vielen Jahren arbeitet er an Optik und Design seines Autos. „So ein Wagen wird nie richtig fertig, irgendetwas gibt es immer noch zu verändern“, erklärt er seine Leidenschaft für das Tuning.Zufrieden mit dem Treffen zeigte sich im Nachhinein Brani Dominko, Vorsitzender der „Ford Fanatics“. „Unser Ziel war es, den Verein und seine Aktivitäten der Öffentlichkeit zu präsentieren und mit unseren Freunden von nah und fern zu feiern“, sagte er. „Wichtig ist uns, dass Tuner nicht mit Rasern verwechselt werden. Bei uns hat auch der Familienvater mit dem weniger aufwendig getunten Fahrzeug und dem Kindersitz auf der Rückbank Chancen, einen Preis zu gewinnen. Das ist uns wichtig“, ergänzte er. Sollte bei der Veranstaltung am Wochenende ein Erlös erwirtschaftet worden sein, soll dieser für gemeinnützige Zwecke gespendet werden.

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