Golden-Creek-Festival: Musik-Party bis in den Morgen

Maik Garthe: Der Frankenberger begeisterte mit der bekannten Band Tabacs.

Röddenau. Fünf Bands rockten am Samstag beim dritten „Golden-Creek-Festival“ in Röddenau bis spät in die Nacht. An der Grillhütte heizten sie den Musik-Fans kräftig ein.

Den Anfang machten dabei die Dirty Dolls aus Frankenberg. Mit Songs aus eigener Feder stimmten sie die zahlreichen Besucher auf einen langen Abend ein. Mit Straight Rock und Grunge mit leichtem Punk- und Funkeinflüssen begeisterten sie ab dem ersten Lied das Publikum.

Aktuelle Rocksongs mit eingängigen Melodien, aber auch ältere Klassiker, die jedem bekannt waren, spielte als zweite Band Clean Distortion. Die Gruppe, die ihre Wurzeln in der Rock-AG der Frankenberger Edertalschule hat, überzeugte auch trotz veränderter Besetzung.

Schon im vergangenen Jahr beim Golden-Creek-Festival dabei gewesen, sorgten sie auch diesmal für beste musikalische Unterhaltung: die Tabacs. An den klassischen Drei-Mann-Besetzungen orientierend präsentierten die Tabacs guten alten Blues-Rock. Neben Interpretationen der Klassiker aus den späten 1960ern und frühen 70ern spielten sie auch aktuelle Rocksongs.

Nachdem die drei Bands aus der Region ihre musikalische Vielfalt unter Beweis gestellt hatten, waren im Anschluss die Gäste an der Reihe: The Pollywogs aus Köln lieferten derben Punk-Rock mit britischem Einfluss, bei dem Pop und der 70er-Jahre-Punk zwischen den Zeilen stand.

Zuletzt spielte auf der „Golden-Creek-Stage“ Back to the Zoo aus der niederländischen Metropole Amsterdam. Die holländische Poprockband spielte bereits auf einigen großen Festivals.

Anschließend gab’s Party

Bei der anschließenden „Aftershow-Party“ wurde noch bis spät in die Nacht an der Grillhütte am Röddenauer Goldbach gefeiert. Veranstaltet hatte das Musik-Festival mit fünf Bands aus zwei Nationen wieder das bewährte Golden-Creek-Team aus Röddenau.

Von Marco Schelberg

Quelle: HNA

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