Vogelschießen der Bromskirchener „Hubertusschützen“

Gottfried Kretschmer ist neuer König

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Bromskirchen - Gottfried Kretschmer ist neuer König der Bromskirchener „Hubertusschützen". Beim Vogelschießen am Montag holte er den Adler von der Stange.

Jubel brandete am Ruppelsberg auf, nach fast drei Stunden hatten die Schützen einen neuen König: Gottfried Kretschmer, der seit mehr als 30 Jahren im Verein aktiv ist. „Da haben wir‘s geschafft, Jungs“, kommentiert er trocken, als er nach seinem „goldenen Schuss“ um 13.20 Uhr vom Karabiner zurücktrat. Das hätte er sich am Morgen auch noch nicht gedacht, als er nach dem Schützenfrühstück in der Festhalle mit zum Vogelschießen an den Schießstand marschiert war. Gegen 10.30 Uhr fielen die Ehrenschüsse zur Eröffnung. Gegen 11.40 Uhr trennte Peter Steuber mit dem 19. Schuss die Krone vom Vogel, mit dem 88. Schuss von Karl Heinz Rumpf fiel das Szepter. Danach tat sich erstmals nichts – die zahlreichen Zuschauer am Hügel rätselten, wer wohl um die Königswürde antreten würde. Auch Landrat Dr. Reinhard Kubat, der ehemalige Regierungspräsident Lutz Klein, die Landtagskandidatin Daniela Neuschäfer und Unternehmer Jürgen Ante warteten auf die nächsten Anwärter. Da trat „Friedel“ Kretschmer erstmals in den Stand – mit dem 126. Schuss war der Apfel sein Eigen. Doch da wollten es auch Rosemarie Vöpel und Regine Frese wissen, Schuss um Schuss schickte das Trio durchs Tal. Bis Kretschmer zum 157. Schuss anlegte – und den Vogel „erlegte“. Seine Kameraden hoben den neuen König vorm Stand auf die Schultern und feierten ihn.

Der Musikverein aus Düdighausen sorgte für Unterhaltung. Auch für ausreichend kalte Getränke war gesorgt, ein offenes Zelt spendete den Zuschauern Schatten.

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