Battenberg/Hatzfeld

Grenzsteinfest der Bewohner aus Frohnhausen, Laisa und Holzhausen

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- Battenberg/Hatzfeld (sr). Um Grenzen als „verbindendes Element“ ging es beim elftes Grenzsteinfest am Sonntag.

Zum elften Grenzsteinfest trafen sich am Sonntag die Bewohner aus Frohnhausen, Laisa und Holzhausen. Sie hoben dabei die enge Verbundenheit ihrer Dörfer hervor.

Seit 1989 treffen sich die Bewohner der drei Dörfer alle zwei Jahre an dem markanten Grenzstein in der Gemarkung „Hinter der Horst“. Er markiert das „Dreidörfereck“, denn dort stoßen alle drei Gemarkungsgrenzen aufeinander. Am Sonntag mussten sich die Besucher erstmals an einen neuen Anblick gewöhnen: Die Felder am Waldrand wurden vor wenigen Monaten mit Pappeln zur Energieholzgewinnung eingepflanzt.

Gastgeber des diesjährigen Festes waren der Männergesangverein und Posaunenchor aus Frohnhausen. Der Ortsvorsteher und aktive Musiker in beiden Vereinen, Bernd Strieder, führte nach einer kleinen Ansprache auch durch das Programm.

Neben Grußworten seiner Ortsvorsteherkollegen Günther Belz und Werner Blank hob auch der Battenberger Bürgermeister Heinfried Horsel das verbindende Element des Grenzsteins hervor. Auf einem Stein stehen an drei Seiten die Namen aller drei Dörfer. „Die Menschen hier gehören zusammen, man trifft sich, tauscht sich aus und sucht gemeinsame Interessen“, sagte Horsel und lobte die gute Gemeinschaft.

Gesang und Bläserklang

Zur musikalischen Unterhaltung trugen der Frohnhäuser Posaunenchor unter der Leitung von Heiko Belz sowie die Männergesangvereine aus Laisa mit Werner Schielke als Dirigent und Holzhausen/Frohnhausen mit Fritz Hallenberger bei. Nach einem gemeinsamen Mittagsessen sowie nach Kaffee und Kuchen klang das Fest am späten Nachmittag aus. Viele Besucher waren auch zum Grenzstein gewandert – die Entfernung von allen drei Dörfern beträgt nur gut drei Kilometer.

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