Cajon-Lehrstunde an Allendorfer Schule

Ein groovendes Klassenzimmer

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Kinder und Lehrer der Allendorfer Grundschule übten gemeinsam auf dem Cajon.Foto: Strieder

Allendorf (Eder) - Um das Erzeugen von Rhythmus von und mit Schülern ging es bei einem Projekt zur Musikerziehung an der "Schule am Goldberg". Nacheinander nahmen daran alle Klassen des dritten und vierten Schuljahrs mit ihren Lehrern teil.

Der Dozent für Percussion an der Würzburger Musikhochschule, Matthias Philipzen, leitete das Projekt unter dem Titel „Das Klassenzimmer groovt“.

Das Cajon stand dabei im Zentrum. Philipzen informierte über die Geschichte und die Herkunft dieses Instruments. Er vermittelte den Lehrern und den Jungen und Mädchen die grundlegenden Schlagtechniken und spezielle Effekte. Indische und afrikanische Rhythmen standen dabei im Vordergrund.

Angesprochen wurden auch Stilistiken von Gospel bis Hip-Hop, von Bossa Nova bis Samba. Für Philipzen ist es das übergeordnete Lernziel, mit seiner Rhythmuserziehung „Bewegung, erlebte Musikalität und Kooperation, Kreativität und Persönlichkeitsentfaltung in der Gemeinschaft zu fördern“. Durch das Erlebnis des gemeinsamen Musizierens soll die Empathie erhöht werden. Für die Schule war das Projekt zur Rhythmuserziehung ein Baustein in dem Bemühen, durch Bewegungsförderung Aggressionen zu vermeiden . Dies ist integriert in das Projekt „Kinder für Nordhessen“. Am Vormittag arbeitete der Musikdozent fünf Stunden mit den Schulkindern, nachmittags schloss sich eine zweistündige Fortbildung für Lehrer an. (ied)

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