Bottendorf

Großaufgebot an Rettungskräften

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- Burgwald-Bottendorf (da). Zwei Männer sind bei einem Unfall zwischen Bottendorf und Willersdorf schwer verletzt worden. Beide schweben jedoch nicht in Lebensgefahr.

Dutzende Einsatzkräfte von Rotem Kreuz, Feuerwehr, Polizei und Luftrettung waren zu dem schweren Unfall ausgerückt, der sich am Montag gegen 16.30 Uhr in Höhe der Linnermühle ereignete. Doch die Ausmaße des Zusammenstoßes von drei Fahrzeugen waren geringer als zunächst befürchtet.

Zwei Autofahrer erlitten schwere Verletzungen, allerdings seien beide Männer vergleichsweise glimpflich davon gekommen, berichtete ein Polizeisprecher.

Der Fahrer eines Audis A3, ein 41-Jähriger aus Frankenberg, befuhr den Angaben zufolge die Landesstraße 3076 von Rosenthal in Richtung Frankenberg. Etwa 200 Meter hinter dem Abzweig nach Willersdorf geriet der Audi auf die Gegenspur – die Ursache war zunächst nicht bekannt. Dort prallte der Wagen gegen einen entgegenkommenden Lastwagen. Der Audi blieb entgegengesetzt der Fahrtrichtung im Straßengraben liegen. Der Fahrer des fast neuen Lastwagens, ein 34-Jähriger aus Haina, lenkte durch die Wucht nach links und erfasste auf der Gegenfahrbahn einen Opel Astra, an dessen Steuer ein 45-jähriger Frankenberger saß.

Der Astra wurde auf die Beifahrerseite geschleudert. Fahrzeugteile flogen gegen einen weiteren Audi, der beschädigt wurde.Zeugen meldeten der Leitstelle den Unfall. Weil der Opelfahrer als eingeklemmt galt und mehrere Schwerverletzte befürchtet wurden, rückten die Feuerwehren aus Burgwald und Bottendorf, drei Rettungswagen, das Notarztfahrzeug und zwei Streifenwagen aus. Der Rettungshubschrauber Christoph 25 brachte nach wenigen Minuten einen weiteren Notarzt zur Einsatzstelle. Die Feuerwehren befreiten den Fahrer des Astras durch die zerschlagene Windschutzscheibe. Die Rettungsschere mussten sie nicht einsetzen. Insgesamt waren 22 Feuerwehrleute aus Burgwald und Bottendorf im Einsatz.

Die Insassen des Lastwagens kamen mit dem Schrecken davon.

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