Großes Lob für junge Brandschützer aus Dainrode

Engagierte Jugendfeuerwehr: Die Nachwuchsbrandschützer aus Dainrode spendeten über 300 Euro an die Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg.Hier im Bild mit Heiko Stremme (rechts) der den Scheck entgegennahm. Fotos: Battefeld

Dainrode. Um ihren Nachwuchs braucht sich die Feuwerwehr Dainrode keine Sorgen zu machen: Die zehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr sichern nicht nur mit zwei neuen Kräften den Nachschub für die Einsatzabteilung.

Sie zeigen auch soziales Engagement. In der Jahreshauptversammlung übergaben sie eine Spende (345,67 Euro) an die Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg. „Wir haben Selbstgemachtes auf dem Ellershäuser Weihnachtsmarkt verkauft“, sagte Jugendwartin Vera Tripp, die die Jugendlichen mit Josie Glänzer betreut.

Heiko Stremme, vom Beirat des Vereins Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg würdigte das Engagement der Jugendlichen: „Ich bedanke mich, dass ihr so engagiert ward und gebastelt habt“, lobte er. „Großen Respekt und Anerkennung“ für die Aktion zollte auch der Frankenauer Bürgermeister Björn Brede.

Begeistert sei er generell auch „über den hohen Stellenwert“, den das Feuerwehrwesen in so einem kleinen Ort wie Dainrode habe, betonte Brede und zog auch die an der Versammlung teilnehmenden Feuerwehrangehörigen aus dem benachbarten Allendorf-Hardtberg in sein Lob mit ein. „Beide Wehren sind sehr aktiv“, so Brede.

Hinsichtlich der Standortentscheidung im Zuge der geplanten Fusion der beiden Wehren (HNA berichtete), könne er noch nichts Endgültiges sagen. Auch Dainrodes Wehrführer Alexander Küster wollte zum aktuellen Stand hinsichtlich der Zusammenlegung noch keine konkreten Ergebnisse mitteilen: „Wir haben schon diverse Treffen gehabt und auch eventuelle Anbaumöglichkeiten durchgesprochen“, teilte Küster mit. Es gebe „Ideen“, zuvor müssten allerdings noch verschiedene Dinge geklärt werden.

Zuvor hatte der Wehrführer den Vereinsmitgliedern für die Unterstützung im vergangenen Jahr gedankt, in dem die Einsatzkräfte nicht nur diverse Übungen absolviert hatten sondern auch zu mehreren Unfällen und Hilfsdiensten ausrücken mussten. Unter anderem wurde die Dainroder Feuerwehr zu mehreren Ölspuren gerufen und half am 4. Februar , 13. Juni und zuletzt am 19. Dezember bei Verkehrsunfällen mit. Außerdem wurde sie am 27. April zu einem Zimmerbrand in Frankenau alarmiert und löschte am 7. Juni einen Heuballenbrand in Altenlotheim. „Es war viel zu tun“, bilanzierte Küster.

Über diversere Aktivitäten wie das Einsammeln der Weihnachtsbäume und die Teilnahme am Jugendzeltlager in Birkenbringhausen berichtete auch Jugendwartin Vera Tripp. Ralf Baumann und Marius Küster seien bereits zum Grundlehrgang angemeldet. Stadtjugendwart Dirk Ungemach würdigte das Engagement der Dainroder Jugendbetreuer, die in allein im letzten Jahr 120 Stunden Zusatzaufwand gehabt hätten. (bs)

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Quelle: HNA

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