Grünkohlessen des Frankenberger Lions-Clubs mit Spitzenkoch als Festredner

Gastredner: Spitzenkoch Franz Keller (rechts) war Gastredner beim Grünkohlessen der Lions. Hier mit Club-Präsident Dr. Dietrich Tripp und der Gewinnerin der Eiswette, Claudia Geisler.

Frankenberg. Gut essen und Gutes tun - mit diesem Wahlspruch lässt sich das Grünkohlessen des Frankenberger Lions-Clubs beschreiben, zu dem 115 Gäste am Wochenende in die beheizte und festlich dekorierte Rathausschirn gekommen waren.

Zum zwölften Mal in Folge hatten die Mitglieder des Serviceclubs zu der kulinarischen Wohltätigkeitsveranstaltung eingeladen, deren Erlös in soziale Projekte fließt. Und sie erwiesen sich - wie gewohnt - als perfekte Gastgeber: Mit schmackhaftem Grünkohl, einem interessanten Gastredner und dem professionellen Dudelsackspieler „Whiskypiper“ Marco Kreissl erlebten die Besucher einen gleichermaßen genussvollen wie unterhaltsamen Abend. Die Moderation übernahm Zeremonienmeister Lothar Czeczatka.

„Das Leben ist zu kurz, um etwas Schlechtes zu sich zu nehmen“, lautet der Leitspruch des vormaligen Michelin-Sterne-Kochs Franz Keller, den Lions-Präsident Dr. Dietrich Tripp als Festredner verpflichtet hatte. Der 1950 in Freiburg geborene Sohn einer Winzer- und Gastronomiefamilie brach eine Lanze für hochwertige Grundnahrungsmittel.

„Vom Einfachen das Beste“ lautete sein Motto. Ohne Genuss gehe es nicht, aber Qualität habe auch ihren Preis. „Gute Grundprodukte sind das Wichtigste“, betonte der Hattenheimer und appellierte: „Ehrfurcht vor der Kreatur sollte immer eine Rolle spielen, auch wenn es nur ein Nutztier ist.“ Deshalb dürften seine Schweine auch mindestens eineinhalb Jahre alt werden, um genügend Speck anzusetzen. „Ein Schwein muss fett sein. Und wenn es nicht fett ist, ist es einfach eine arme Sau“.

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Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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