Dolles Dorf

Grüsen lässt grüßen

Moderne Metallbearbeitungsmaschinen aus Grüsen sind weltweit gefragt. Harald Böhl und seine Mitarbeiter fertigten ein Erinnerungsstück an die Aktion „Dolles Dorf“.

Gemünden-Grüsen - Eine alte Mühle, „Ladykracher“ auf dem Kirchplatz, einen Sittichzüchter und weltweit gefragte Maschinen - der Gemündener Stadtteil Grüsen hat viel zu bieten. Am Freitag drehte ein Filmteam des Hessischen Rundfunks für die Reihe „Dolles Dorf“.

„Ideen hatten wir schon in der Schublade, aber das meiste erfolgt doch spontan“, erklärte Ortsvorsteher Lothar Vöhl am Freitagmorgen beim Beginn der Dreharbeiten. Nach der Auslosung aus rund 1000 Dörfern am Donnerstagabend in der Hessenschau kam das vierkköpfige Team aus dem Studio in Kassel gegen halb zehn in Grüsen an. Treffpunkt wird die Dorfkneipe der Familie Christ. Neben den Ortsbeiratsmitgliedern kamen fast 30 Grüsener, um ihre Ideen zur Vorstellung des 360-Einwohner-Dorfes einzubringen.

Redakteur Bernd Bark versuchte die Alleinstellungsmerkmale von Grüsen „herauszukitzeln“. Noch am Abend erfolgten die ersten Aufnahmen: Silke Möbus feierte im Dorfgemeinschaftshaus ihren 40. Geburtstag, ein lustiger Chorauftritt wurde mitgedreht.

Nach der Übernachtung in Battenhausen war die stillgelegte Mühle Metz am Maifeiertag der erste Drehort für das Fernsehteam.Vom obersten Stockwerk filmte der Kameramann über die Dächer von Grüsen.

Hans-Heinrich Dorsch stellte seine Zucht von Halsbandsittichen vor. Auch ein Schlepper mit Maiwagen aus dem benachbarten Grüsen begegnete dem Team.

Zum Abschluss trafen sich alle Grüsener in der Wohraaue zum ersten Maifeuer, ausgerichtet von der Burschenschaft.

Von Frank Seumer

Ausgestrahlt wird der kurze Film über Grüsen am heutigen Samstag um 19.30 Uhr in der Hessenschau.

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